19. Januar 2018

Der Sonntag porträtiert Quo Vadis-Leiterin Daniela Köder

In ihrer Ausgabe vom 21. Jänner 2018 porträtierte „Der Sonntag“, die Zeitung der Erzdiözese Wien, Daniela Köder, Leiterin des Quo Vadis, des Begegnungszentrums der Ordensgemeinschaften Österreich. Sie erzählt darin, warum sie ursprünglich Schiffskapitänin werden wollte und dann doch Beruf und Berufung am Stephansplatz 6 fand.

Ursprünglich wollte die Baden-Württembergerin Nautik studieren, doch dann kam alles anders: Um mehr über sich und ihren Glauben zu erfahren und um Antworten auf ihre Fragen finden, begann sie dann doch Theologie zu studieren.

Der Glaube begleitete sie schon ein ganzes Leben lang. Sonntags besuchte die Familie die Messe, später wurde Köder Ministrantin und Leiterin der Pfarr-Kinder-Gruppe. Nach ihrem Studium begab sie sich auf einen Roadtrip durch Frankreich und wohnte dann drei Monate lang in einem Kloster der Johannesgemeinschaft. Als sie erfuhr, dass die Schwestern der Johannesgemeinschaft in den philippinischen Slums Bibelcamps für Jugendliche veranstalteten, traf Köder eine spontane Entscheidung: „Kurzerhand buchte ich ein Flugticket und verbrachte die folgenden Monate auf den Philippinen, wo ich mit den Johannesschwestern zusammenlebte.“

Das Theologie-Studium führte sie anschließend über einen Umweg in Bayern in ihre „Traumstadt“ nach Wien, wo sie vor rund einem Jahr die Leitung des Quo Vadis übernahm. „Wir wollen den Reichtum, der in den Orden vorhanden ist, durch verschiedene Projekte an die Menschen bringen“, erzählt sie im Interview. Oft entstehen tiefsinnige Gespräche, die Köder als Geschenk empfindet. „Ich mache hier etwas, das mir Freude bereitet und meine Leidenschaft ist – vielleicht sogar meine Berufung“, so die Leiterin.

Den Original-Artikel lesen Sie in der „Der Sonntag“, 21.1.2018.

[rsonnleitner]