Seit mehr als fünfzig Jahren arbeitet Sr. Friederika Kühnel als Krankenschwester im Kongo – in Buschstationen, Krankenhäusern, zuletzt in einer HIV-Klinik mit 1.700 Patient:innen. Im November wird sie 80 Jahre alt. Ans Aufhören denkt sie noch lange nicht - ganz im Gegenteil.
Der Abt der Jerusalemer Benediktiner-Abtei Dormitio, Nikodemus Schnabel, warnt vor einem eskalierenden Christenhass radikaler Juden in Israel. Die Gründe dafür sieht er auch bei der rechtsgerichteten israelischen Regierung. „Wir sehen eine komplette Enttabuisierung dieses Christenhasses“, sagte er im Deutschlandfunk.
Die Mitgliederversammlung der Deutschen Ordensobernkonferenz (DOK) hat am 5. Mai 2026 ihren neuen Vorstand gewählt und ihren bisherigen Vorsitzenden im Amt bestätigt. Br. Andreas Murk, Provinzialminister der deutschen Franziskaner-Minoriten-Provinz St. Elisabeth, bleibt an der Spitze. Zur neuen stellvertretenden Vorsitzenden wurde Sr. Katharina Hemmers, Generalpriorin der Dominikanerinnen von Bethanien, gewählt.
Von 26. April bis 1. Mai 2026 fand im Stift Göttweig die Novizenwoche der österreichischen Stifte und männlichen Ordensgemeinschaften statt. Insgesamt 14 Novizen – darunter Benediktiner, Karmeliten, Zisterzienser, ein Oblate des heiligen Franz von Sales sowie ein Augustiner-Chorherr – nahmen diesmal daran teil.
Im Grazer Karmel Maria Schnee herrschte am 25. März 2026 große Freude: Drei junge Männer – David Nopp, Blasius Baligač und Tobias Sebastian Schultz – wurden feierlich in das kanonische Noviziat aufgenommen.
Am 4. Mai 2026 hat das Konventkapitel des Augustiner-Chorherrenstiftes Reichersberg Propst Markus Grasl als Leiter des Stiftes bestätigt und ihn auf Lebenszeit bestellt. Die geheime Wahl fand unter dem Vorsitz des Generalabtes der Kongregation der Österreichischen Augustiner-Chorherren, Propst Eduard Fischnaller, statt.
Der Monat Mai läutet den Saisonbeginn im Stift Altenburg ein: Seit 1. Mai und noch bis 26. Oktober 2026 öffnet das Benediktinerstift im Waldviertel wieder seine Tore für Besucher:innen. Heuer will sich das Kloster als ein „Ort der Achtsamkeit“ und zugleich als „lebendiges Kloster“ präsentieren und dabei jahrhundertealte Spiritualität mit zeitgemäßen Formaten verbinden, heißt es in der Ankündigung des Ordens.
In der Wiener Klosterkirche der Barmherzigen Brüder wurden am 1. Mai 2026 im Rahmen eines Festgottesdienstes zwei besondere Jubiläen gefeiert. Frater Edmund Scherer aus dem Wiener Konvent und Frater Christoph Meißner aus dem Regensburger Konvent feierten ihr 60-jähriges Professjubiläum.
Jeremias Schröder, seit September 2024 als Abtprimas an der Spitze der Benediktiner, sieht die Zukunft des Klosterlebens optimistisch. Derzeit gebe es sowohl sterbende als auch neu aufblühende Klöster, sagte er in einem am 30. April 2026 veröffentlichten Interview mit Kathpress in Rom. Entscheidend für das Überleben sei die Qualität des Gemeinschaftslebens. Dies gelte sowohl für die streng abgeschlossenen als auch für die nach außen aktiven Klöster.