Mehr als 210 Kindergärten aus ganz Oberösterreich haben sich für die Auszeichnung "Gesunde Kindergärten" beworben. Nur ein Drittel davon konnte letztendlich alle Kriterien erfüllen und wurde von der OÖ Landesregierung ausgezeichnet. Drei davon sind Kindergärten, deren Erhalter Ordensgemeinschaften sind.
Mit einem Festakt und einem Festkonzert feierte die Ordensgemeinschaft der Styler Missionare am 25. Oktober 2014 das 125jährige Bestehen ihres Missionshauses St. Gabriel in Maria Enzersdorf in Niederösterreich. Gleichzeitig präsentierte man auch den Umbau des neugestalteten Pforten- bzw. Wohnbereichs. Den Festgottesdienst leitete Abtpräses Christian Haidinger vom Benediktinerstift Altenburg. In seiner Predigt hob er hervor, dass die Styler Missionare mit dieser Jubiläumsfeier nicht nur der vergangen Zeiten gedachten, sondern eigentlich eine Neugründung feierten.
Der Einladung zum Ordenstag ins Missionskloster Wernberg folgten gut 70 Ordensfrauen und Ordensmänner aus Kärnten. Das Ehepaar Notburga und Peter Smolnig und Bischofsvikar P. Antonio Sagardoy gaben die Impulse zum Thema Gesundheit. Die Kärntner Aktivitäten im JAHR DER ORDEN 2015 wurden vorgestellt.
Sr. Yvonne Reungoat ist für eine weitere sechsjährige Amtsperiode als Generaloberin der Don Bosco Schwestern wiedergewählt worden. Das derzeit in Rom tagende 23. Generalkapitel der Ordensgemeinschaft bestätigte die 69-jährige Französin am Freitag in ihrer Funktion. Reungoat ist die erste Nichtitalienerin als Generaloberin in der mehr als 140-jährigen Geschichte der Don Bosco Schwestern.
Die Frauenorden Österreichs, insbesondere die Salvatorianerinnen setzen seit Jahren Initiativen gegen Frauenhandel. So wurde in Wien das Projekt SOLWODI zur Hilfe für betroffene Frauen gegründet. Bei der Veranstaltung am 23. Oktober im Linzer Ursulinenhof sollte der Grundstein für die Initiative „Aktiv gegen Menschenhandel in OÖ“ gelegt werden.
Das in der alten Ordensregel verankerte "Bete und Arbeite" ("Ora et labora") droht im heutigen Klosteralltag oft aus dem Gleichgewicht zu geraten: Das war der Tenor einer wissenschaftlichen Tagung im Stift Lambach, die sich dem Spannungsfeld zwischen den wirtschaftlichen Notwendigkeiten und dem geistlichem Leben der Orden widmete. Rahmen der Veranstaltung bildete ein Projekt der Arbeitsgruppe "Wirtschaft-Ethik-Gesellschaft" (WiEGe) der Katholisch-Theologischen Privatuniversität Linz, die in sozio-ökonomischen Prozessen von Klöstern nach Lösungsansätzen für aktuelle Wirtschaftsprobleme sucht.
Der Reformprozess mit der Neuordnung der pfarrlichen Strukturen in der Erzdiözese Wien ist im Gange. Pfarren werden zusammengelegt, Seelsorgeräume geschaffen. Orden sind in den Prozess eingebunden. Doch konkret sind noch viele Fragen offen, vor allem, wenn es um inkorporierte Pfarren geht, wenn also Pfarrei und Ordensniederlassung strukturell fest verbunden sind. Wie sind Ordenspfarren entstanden, welche Herausforderungen und Perspektiven gibt es für sie? Der Redemptorist P. Peter Koch gibt in seinem äußerst interessanten Buch darauf Antwort.
Das "Deutsch Ordens Spital" Friesach gehört ab sofort nicht mehr zur Interessensgemeinschaft (IG) der Christlichen Krankenhäuser Kärntens. Über den Ausschluss habe man als Reaktion auf die neue Eigentümerstruktur entschieden, die den Statuten der IG widersprächen, hieß es in einer Aussendung. Die Veränderungen im Spital "bedauere" die IG, zugleich folge sie der Vorgehensweise der Ordensspitäler, die dem Spital ebenfalls einen Ausschluss angekündigt haben.
Sie alle standen bereits selbstbewusst im Leben, bevor sie sich (selbst-)bewusst zu einem Ordensleben entschlossen - und sich sozusagen für den Schleier entschieden. Wobei, wie der aussieht, ob er kurz oder lang wäre oder ob sie überhaupt einen tragen würden, das war nur eine von vielen Fragen, die sich zehn Novizinnen und eine Postulantin vom 13.-17. Oktober im Noviziatslehrgang in Vöcklabruck stellten.