In der Spur Jesu gehen – die Kärntner Ordensgemeinschaften nahmen am 26. April 2015 dieses Motto anlässlich des diesjährigen Weltgebetstages für geistliche Berufe wortwörtlich. Und begaben sich im JAHR DER ORDEN auf eine Ordens-Pilger-Wallfahrt von Maria Rojach nach St. Andrä/Maria Loreto.
Am Vorabend des Gedenktages ihres Ordensgründers Mechtar von Sebaste gestalteten am 26. April 2015 die Mechitaristen in ihrem Kloster in Wien ein Gedenken an den armenischen Genozid vor 100 Jahren. Da der Orden seit seiner Gründung im 18. Jahrhundert mit der Seelsorge in der Armenisch-Apostolischen Kirche beauftragt ist, besteht eine besondere Verbundenheit. Im Rahmen der Gedenkveranstaltung wurde das restaurierte und neugestaltete Museum eröffnet.
Ja, Raum zum Reden unter Gleichgesinnten ist das Wichtigste am Noviziatslehrgang der VFÖ. Diesmal kamen elf Postulantinnen und Novizinnen aus neun verschiedenen Gemeinschaften in Vöcklabruck zusammen, um praktische Ordenstheologie zu treiben.
Weit über 100 Frauen und Männer haben die 24 Kilometer der „Wallfahrt in Solidarität mit Flüchtlingen“ am 26. April 2015 zu Fuß von Schwechat nach Maria Enzersdorf entlang von „Orten der Solidarität“ zurückgelegt. Die Generalleiterin der CS-Schwestern Susanne Krendlesberger und Abtpräses Christian Haidinger feierten mit den WallfahrerInnen zum Abschluß das „Politische Abendgebet“.
Am 23. April 2015 fand die Seelsorgertagung der Diözese Linz statt. Gastreferentin vor 240 MitarbeiterInnen der Pastoralen Berufe war Sr. Christa Baich, Salzburger Theologin und Angehörige der Kongregation der Helferinnen. Sie warnte ihr Publikum im Bildungshaus Schloss Puchberg davor, dem „Messias-Syndrom“ zu verfallen, und legte ihren ZuhörerInnen gelebte Spiritualität als Schutz vor Aktionismus und dem Druck, "die Welt retten" zu müssen, ans Herz.
Wie das "National Office for Vocation" der Katholischen Kirche des Vereinigten Königreichs am 23. April 2015 in einer Aussendung bekanntgab, entschieden sich 2014 insgesamt 45 Frauen für den Eintritt in den Ordensstand - sechs Mal mehr als das Jahr 2004, das mit sieben Novizinnen den niedrigsten Stand zu verzeichen hatte. Danach kam es zu einem kontinuierlichen jährlichen Anstieg.
Der Dienstälteste unter den Äbten und Pröpsten in Österreich Maximilian Fürnsinn feierte seinen 75. Geburtstag am 22./23. April 2015 im Rahmen des Hochfestes des hl. Georg im Stift Herzogenburg. „Es wird alles gut“ wurde zum Code-Wort in seinem Leben.
Der Fall löste österreichweit tiefe Betroffenheit aus: Die 87-jährige aus Niederösterreich stammende Mariannhiller Ordensfrau Stefanie Tiefenbacher wurde am 18. April 2015 in ihrem Kloster im südafrikanischen Ixopo ermordet aufgefunden. Sie war nicht das erste Opfer, das die international tätige Ordensgemeinschaft zu beklagen hatte.