Vom 28. bis 30. April feiert die Vereinigung der Frauenorden Österreichs in Innsbruck ihr 50-jähriges Bestehen. Derzeit leben rund 3.650 Frauen in 105 Frauengemeinschaften in Österreich. Ordensleben gibt es, seit es Kirche gibt. In allen Epochen der Kirchengeschichte haben Gemeinschaften neue Formen der Christusnachfolge erprobt und gelebt. Aber immer wieder gab es auch Zeiten, in denen die Klöster leer blieben und Ordensleben als unmodern galt. Helga Penz, Historikerin und Leiterin des Referats für die Kulturgüter der Orden, über das Auf und Ab in der Geschichte der Orden.
Am 14. April 2016 fand im Kardinal König Haus in Wien 13 der erste Infotag zum „Freiwilligen Ordensjahr“ statt. Schon beim ersten Treffen stieß das Projekt auf großes Interesse: Frauenorden-Generalsekretärin Sr. Cordis Feuerstein und Koordinatorin Sr. Ruth Pucher konnte rund 40 VertreterInnen von Ordensgemeinschaften und die ersten zehn InteressentInnen begrüßen.
„freigespielt“ steht als Motto über dem Festkonzert zum 50-Jahr-Jubiläum der Vereinigung der Frauenorden in Österreich am 29. April um 19.30 Uhr im Innsbrucker Kongresshaus. Die Ordensfrau Joanna Jimin Lee MC und das oberösterreichische Vocalensemble LALÀ werden den etwa 800 BesucherInnen ein buntes Potpourri von musikalischer Lebensfreude servieren. Der Eintritt dazu ist frei.
Das „Quo vadis?“ am Stephansplatz 6 in Wien, das sich in den letzten Jahren als Zentrum für Begegnung und Berufung entwickelt und etabliert hat, wird durch das Ausscheiden des bisherigen Kooperationspartners Canisiuswerk ab August 2016 zur Gänze von den Ordensgemeinschaften Österreich übernommen und weitergeführt. Das Canisiuswerk zieht sich aufgrund einer Umstrukturierung Ende Juli zurück.
Auch heuer findet wieder ein Stück Weltliteratur den Weg in das Benediktinerstift Göttweig: Die Jugendtheaterproduktion des Jugendhaus Stift Göttweig wird am 12., 13., 14. und 15. August 2016 Gotthold Ephraim Lessings "Nathan der Weise" aufführen. Rund 5.000 Arbeitsstunden werden die jugendlichen DarstellerInnen investieren , um das fünfaktige Drama, das Humanismus und Toleranz in den Mittelpunkt stellt, auf den Stufen der prachtvollen Stiftskirche darzubieten.
Angesichts des Vorhabens der österreichischen Bundesregierung, das Asylrecht massiv zu verschärfen und damit Grundrechte auszuhebeln, erklären Frauenordenspräsidentin Sr. Beatrix Mayrhofer und Männerorden-Vositzender Abtpräses Christian Haidinger gemeinsam: „Der Notstand ist nicht bei uns, sondern anderswo wie in Ideomeni, anderen Flüchtlingslagern an der Grenze oder den Flüchtlingsunterkünften im asiatischen Raum. Dieser geplane Ausnahmezustand ist eine Vorgehensweise ohne realen Notstand hier bei uns in Österreich.“
"Fadi" kommt aus der arabischen Sprache und bedeutet "Retter" bzw. "Erlöser". Bei den Wiener Salesianer Don Boscos bekommt das Wort doppelte Bedeutung - denn es ist die Abkürzung für ein neues Bildungsprogramm: Flucht, Asyl, Diversität und Integration. Jugendliche ab der 5. Schulstufe werden in Workshops mit Zahlen und Daten konfrontiert und dazu eingeladen, eigene Meinungen und Urteile zu reflektieren. Ziel ist es, das Erlebte in den eigenen Alltag zu integrieren. Der Start erfolgt am 2. Mai 2016.
Frauen und Männer, die sich heute für Ordensleben interessieren, sind oft jenseits der Dreißig und bringen schon viel an Berufs- und Lebenserfahrung mit. 11 persönliche und geistliche Porträts solcher Menschen, bei denen sich gerade um die Lebensmitte eine entscheidende geistliche Wende vollzogen hat, hat Maria Hildegard Brem, die Äbtissin des Zisterzienserinnenklosters Mariastern-Gwiggen, in ihrem Buch „Zweite Liebe. Geistliche Lebenswenden“ aufgezeichnet.
Von 28. April bis 6. November 2016 findet die 31. Landesausstellung Oberösterreichs statt. Heuer dreht sich alles um die Beziehung zwischen "Mensch & Pferd" - so auch der gleichnamige Titel. Einer der insgeamt drei Austellungsorte ist das Benediktinerstift Lambach, das sich der Verehrung des Pferdes in Kunst und Kult widmet.