„Mit Gottes Hilfe“: Die im oberösterreichischen Puchberg zum Provinzkapitel versammelten Franziskanerbrüder haben am 4. Mai 2017 P. Oliver Ruggenthaler mit großer Mehrheit als Provinzialminister der Franziskanerprovinz Austria bestätigt. „Mit Freude leben wir die Gegenwart und schauen in die Zukunft“, sagt P. Oliver. Provinzvikar und damit Stellvertreter des Provinzialministers ist der in Pupping lebende P. Fritz Wenigwieser.
„Seid mutig!“ lautet das Motto des 54. „Weltgebetstag um geistliche Berufungen“, der am Sonntag, 7. Mai 2017, gefeiert wird. Es ist eine Bitte für „Mut und Zuversicht für jene Menschen, die den inneren Anruf vernehmen, einen geistlichen Beruf zu wählen“, sagt Frauenorden-Präsidentin Sr. Beatrix Mayrhofer. Es bedeute aber auch „neue und zukunftsweisende Wege für die Zulassung zum priesterlichen Dienst zu ermöglichen“, zeigt sich Männerorden-Vorsitzender Abtpräses Christian Haidinger überzeugt.
Mit 1. Juli 2017 wird Sr. Ruth Pucher, Missionarin Christi, den Bereich „Ordensentwicklung“ im Kardinal König Haus übernehmen. Sie löst als Bereichsleiterin P. Alois Riedlsperger SJ ab, der seit 1. November 2014 den Bereich „Ordensentwicklung“ geleitet hat.
Zum ersten Mal findet der Universitätskurs „Sapientia Benedictina“ statt. Er vermittelt die „Hinführung zur benediktinischen Geistes- und Lebenswelt“ und macht damit die religiöse, kulturelle, spirituelle, wirtschaftliche und soziale Dimensionen der Benediktiner zugänglich. Der Start des zweijährigen Lehrgangs erfolgt am 12. Oktober 2017 in der Erzabtei St. Peter in Salzburg.
Die Pilotveranstaltung zur neuen und innovativen Talk-Reihe der Ordensgemeinschaften ging im Wotruba-Depot in die erste Runde. Der Austragungsort inmitten von Skulpturen war genauso einzigartig wie die Zusammenstellung der Diskutanten. Auch das Medienecho war großartig. Kathpress, Ö1 und die Furche haben berichtet:
„Diese Mission ist ein Experiment und ein Wagnis“, sagt die Provinzleiterin der Steyler Missionsschwestern, Sr. Hemma Jaschke. Am 9. Mai 2017 werden vier Schwestern von Steyl, dem Gründungsort der Kongregation aus nach Athen aufbrechen, um dort eine Schwesterngemeinschaft bei den Flüchtlingen in Griechenland zu gründen. Zur Gruppe dieser Schwestern gehört auch eine Österreicherin: Sr. Ada Lick, eine Steirerin, pensionierte Krankenschwester mit reicher Auslandserfahrung in Indonesien und Palästina. Sie wurde am 30. April 2017 im Provinzhaus der Steyler Missionsschwestern in St. Koloman, Stockerau, im Rahmen eines Gottesdienstes in ihre neue Mission gesandt.
Austausch und gemeinsames Beten: Am 1. Mai waren 30 junge Ordenschristen bei den Borromäerinnen in Wien zu Gast. Die 30 Ordensleute aus 13 Orden und Gemeinschaften trafen sich am 1. Mai bei den Barmherzigen Schwestern vom heiligen Karl Borromäus im 18. Wiener Gemeindebezirk.
Inmitten der Großstadt Wien, an einem zentralen Verkehrsknotenpunkt am Rennweg verwirklichen die Salesianerinnen in der Verborgenheit der Klausur ein Leben des Gebetes, der Anbetung Gottes und der Fürbitte für die Menschen. Ihr Kloster ist eine Gründung der Kaiserinwitwe Wilhelmina Amalia, sie hatte die Schwestern nach Wien geholt. 1717 fand die Grundsteinlegung des Klosters statt. Anlässlich des 300-Jahr-Jubiläums des Klosters der Salesianerinnen laden die Schwestern am 13. und 14. Mai 2017 in ihr Kloster ein.
Abt Reinhold Dessel vom Stift Wilhering mit Mitbrüdern, P. Hans Hütter von den Redemptoristen in Wien und der Medienbüroleiter Ferdinand Kaineder waren die österreichische Vertretung bei der Ökumenischen Christuswallfahrt am 30. April 2017 ins Thüringer Kloster Volkenroda. Das nach der Wende 1989 von der evangelischen Jesusbruderschaft rund um Ulrike Köhler neu aufgebaute Kloster wurde im Laufe der Jahre zu einem Hotspot „wirkungsvollen ökumenischen Ordenslebens“.