09. Januar 2018

Wenn wir nicht kommunizieren wollen, braucht es Kirche auch nicht mehr

Ein arabisches Sprichwort sagt: „Ein guter Redner kann seine Zuhörer mit den Ohren sehen lassen“. Das Medienbüro der Ordensgemeinschaften zieht Bilder und Bewegtbilder dem geschriebenen Wort nicht vor, doch ist man sich durchaus bewusst, dass das „Sichtbarmachen“ gerade in Bezug auf die Ordenswelt starkes Potential in sich trägt. Auch bei Radio Vatikan hat man sich nun entschlossen, vieles Neu zu machen. Der Jesuit P. Bernd Hagenkord hat im Exklusiv-Videointerview mit den Ordensgemeinschaften zum Ende von Radio Vatikan, dem Anfang des neuen multimedialen Medienportals und den Kommunikationsfehlern der Kirche Stellung bezogen.

08. Januar 2018

Aktivitäten rund um den Tag des geweihten Lebens in ganz Österreich

In ganz Österreich laden die regionalen Diözesankonferenzen der Männer- und Frauenorden gemeinsam mit den Bischöfen zu Gottesdiensten, Gebetszeiten und weiteren Veranstaltungen rund um den "Tag des geweihten Lebens" ein. Die Feiern sollen es ermöglichen, mit Ordensleuten in einen Dialog zu kommen und ihre Arbeit und Anliegen kennenzulernen. Außerdem geht es um eine Bewusstwerdung, was das Ordensleben in Hingabe an Gott und die Menschen in der Kirche bedeutet - in seiner Vielfältigkeit, in seiner Ausrichtung auf Gott, im Leben im Dienst und im Gebet", erklärt Sr. Beatrix Mayrhofer, Präsidentin der Frauenorden.

08. Januar 2018

#Kulturöffnet, Erstarrtes muss verflüssigt werden und Kirche kann von moderner Kunst lernen

#Kulturöffnet! betonten die Ordensgemeinschaften schon Anfang 2017 mit dem Start der Talkreihe 5vor12.at: Die Auseinandersetzung mit Kunst macht die Qualität einer Gesellschaft aus und die Kirche hat Kunst seit jeher verwendet, um ihre Ideen und Visionen näher zu den Menschen zu bringen und ihre Spiritualität damit zu transportieren. Jetzt nimmt auch der Innsbrucker Bischof Glettler denselben Kurs auf und sagt, Erstarrtes müsse „verflüssigt“ werden und Kirche könne von moderner Kunst lernen.

06. Januar 2018

Wasserweihe in byzantinischem Ritus in Stift Geras

                               Heute erleben Sie in Stift Geras etwas Besonderes - Eine der eindruckvollsten Feiern der Orthodoxen Kirche: Sie können die Wasserweihe im byzantinischen Ritus um 19 Uhr mitfeiern. Die Segnung mit dreimaligen Eintauchen des Kreuzes in den Wasserkessel im Rahmen des Theophanie-Gottesdienstes wird Abt Michael Prohazka vornehmen. Gläubige können das so geweihte Wasser im Anschluss mit nach Hause nehmen.

05. Januar 2018

Neues Buch über den Gründer von Stift Göttweig erschienen

Bischof Altmann von Passau (ca. 1015-1091) gründete das Doppelstift Göttweig im Jahre 1082; die Gründungsurkunde ist vom 9. September datiert. Doch Altmann war nicht nur Stifter, sondern auch der eifrigste Förderer der Kirchenreform in den deutschen Landen. Ingesamt 15 Jahre Rechereche investierte der Autor P. Udo Fischer in die Entstehung seines Werkes. Auf 484 Seiten lässt er das Leben und Wirken des mächtigen deutschen Erzbischofs wiederauferstehen, der als einziger Bischof der einstigen Großdiözese Passau als Heiliger verehrt wird, obwohl er offiziell nie heilig gesprochen wurde.