Nach österreichischem Vorbild bietet jetzt die Dormitio-Abtei auf dem Jerusalemer Zionsberg Interessierten auch die Möglichkeit, "Kloster auf Zeit" zu erleben. Prior-Administrator P. Nikodemus Schnabel verlautbarte in einer Aussendung, das einwöchige Angebot richte sich an Männer zwischen 20 und 40 Jahren.
Ein arabisches Sprichwort sagt: „Ein guter Redner kann seine Zuhörer mit den Ohren sehen lassen“. Das Medienbüro der Ordensgemeinschaften zieht Bilder und Bewegtbilder dem geschriebenen Wort nicht vor, doch ist man sich durchaus bewusst, dass das „Sichtbarmachen“ gerade in Bezug auf die Ordenswelt starkes Potential in sich trägt. Auch bei Radio Vatikan hat man sich nun entschlossen, vieles Neu zu machen. Der Jesuit P. Bernd Hagenkord hat im Exklusiv-Videointerview mit den Ordensgemeinschaften zum Ende von Radio Vatikan, dem Anfang des neuen multimedialen Medienportals und den Kommunikationsfehlern der Kirche Stellung bezogen.
In ganz Österreich laden die regionalen Diözesankonferenzen der Männer- und Frauenorden gemeinsam mit den Bischöfen zu Gottesdiensten, Gebetszeiten und weiteren Veranstaltungen rund um den "Tag des geweihten Lebens" ein. Die Feiern sollen es ermöglichen, mit Ordensleuten in einen Dialog zu kommen und ihre Arbeit und Anliegen kennenzulernen. Außerdem geht es um eine Bewusstwerdung, was das Ordensleben in Hingabe an Gott und die Menschen in der Kirche bedeutet - in seiner Vielfältigkeit, in seiner Ausrichtung auf Gott, im Leben im Dienst und im Gebet", erklärt Sr. Beatrix Mayrhofer, Präsidentin der Frauenorden.
#Kulturöffnet! betonten die Ordensgemeinschaften schon Anfang 2017 mit dem Start der Talkreihe 5vor12.at: Die Auseinandersetzung mit Kunst macht die Qualität einer Gesellschaft aus und die Kirche hat Kunst seit jeher verwendet, um ihre Ideen und Visionen näher zu den Menschen zu bringen und ihre Spiritualität damit zu transportieren. Jetzt nimmt auch der Innsbrucker Bischof Glettler denselben Kurs auf und sagt, Erstarrtes müsse „verflüssigt“ werden und Kirche könne von moderner Kunst lernen.
Die Gföhlerin Verena Haselmann nahm wohl als Sternsingerin die richtigste Sternsinger-Route. Sie arbeitet als Volontärin seit fünf Monaten in Beit Emmaus im Heiligen Land als Missionarin auf Zeit. In der Geburtskirche wurde ein Engel wieder entdeckt und 50l Regen waren Gottes Geschenk zur Heiligen Nacht.
Heute erleben Sie in Stift Geras etwas Besonderes - Eine der eindruckvollsten Feiern der Orthodoxen Kirche: Sie können die Wasserweihe im byzantinischen Ritus um 19 Uhr mitfeiern. Die Segnung mit dreimaligen Eintauchen des Kreuzes in den Wasserkessel im Rahmen des Theophanie-Gottesdienstes wird Abt Michael Prohazka vornehmen. Gläubige können das so geweihte Wasser im Anschluss mit nach Hause nehmen.
Bischof Altmann von Passau (ca. 1015-1091) gründete das Doppelstift Göttweig im Jahre 1082; die Gründungsurkunde ist vom 9. September datiert. Doch Altmann war nicht nur Stifter, sondern auch der eifrigste Förderer der Kirchenreform in den deutschen Landen. Ingesamt 15 Jahre Rechereche investierte der Autor P. Udo Fischer in die Entstehung seines Werkes. Auf 484 Seiten lässt er das Leben und Wirken des mächtigen deutschen Erzbischofs wiederauferstehen, der als einziger Bischof der einstigen Großdiözese Passau als Heiliger verehrt wird, obwohl er offiziell nie heilig gesprochen wurde.
Zurück in ihre oft zerstörten Städte und Dörfer wollen die vertriebenen irakische Christen aus der Ninive-Ebene. Die Dominikanerin Sr. Larsa Khazmee kümmert sich dabei um die christlichen Binnenflüchtlinge im Irak.
Überwindet Grenzen und stärkt Europa - diesen eindringlichen Appell richtete Frere Alois Löser an die 20.000 Jugendlichen, die zum Jahreswechsel zum 40. Europäischen Jugendtreffen der ökumenischen Gemeinschaft von Taize ins schweizerische Basel gekommen waren. Der Aufruf des Priors zu mehr Solidarität und Ökologie zum Abschluss des internationalen Jugendevents am 1. Jänner 2018 war allerdings auch an Verantwortliche in ganz Europa adressiert. Er verwies auf die aktuellen Herausforderungen aufgrund der weltweiten Flüchtlingsströme: "In ihrer Not brauchen diese Menschen Solidarität, und wie wir in Taize gesehen haben, können sie unsere Freunde werden."