Für engagierte soziale, journalistische, künstlerische oder wirtschaftliche Leistungen an der Schnittstelle zwischen Ordensgemeinschaften und Gesellschaft wird im Jahr 2018 zum vierten Mal der "Preis der Orden" ausgeschrieben. Er ist mit € 12.000,- dotiert. Die Ordensgemeinschaften honorieren mit diesem Anerkennungspreis das gesellschaftspolitische und spirituelle Engagement der PreisträgerInnen. Sie wollen Engagierte stärken und ihre Solidarität mit den PreisträgerInnen ausdrücken. Erstmals wird es drei PreisträgerInnen geben.
Klöster können Heimat und Stabilität bieten in einer Welt, die in Bewegung ist. Das betonte der Abtprimas der Benediktiner, Gregory Polan, bei der traditionellen Ostertagung der "Salzburger Äbtekonferenz". 60 Benediktiner-Äbte aus dem deutschsprachigen Raum und darüber hinaus tagten vom 3. bis 6. April 2018 im Bildungshaus St. Hippolyt in St. Pölten. In Treue zu Gott und zu den Menschen kann dieses „wortlose Zeugnis der Klöster zum Sprechen kommen und bei den Menschen bleiben", so Polan, der oberste Repräsentant des Ordens. Mit dem zweijährigen Universitätskurs "Sapientia Benedictina" wollen die Benediktiner zu benediktinischer Geistes- und Lebenswelt hinführen.
Am 9. April 2018 wurden im Kardinal König Haus in Wien zwei wichtige Personen aus der Ordenswelt Österreichs in den Mittelpunkt gerückt: Es galt, den Abschied von P. Franz Helm als Generalsekretär der Superiorenkonferenz danksagend zu begehen und gleichzeitig wurde der 70. Geburtstag (15. April) der Präsidentin Sr. Beatrix Mayrhofer mit einer feierlichen Vesper, einem festlichen Akt und einem einfachen Abendessen gefeiert. Die Musik kam von Open Piano for Refugees.
Im Stift Schlägl wird derzeit der größte Umbau seit 150 Jahren abgewickelt. Insgesamt erstreckt sich die Baustelle auf mehr als 10.000 Quadratmeter des Klosterareals.
Die Don-Bosco Schwester Reungoat ist die neue Präsidentin der italienischen Ordensoberinnenkonferenz. Sr. Yvonne Reungoat sieht in den modernen Kommunikationsmittel eine große Chance die christlichen Werke der Welt bekannter zu machen. Das Internet sei eine wichtige Realität, sagte die 73-jährige französische Ordensfrau, die den Don-Bosco-Schwestern angehört, laut "Vatican News" gegenüber der Zeitung "Osservatore Romano".
P. Markus Inama, Jahrgang 1962, derzeit Rektor des Jesuitenkollegs in Innsbruck, wird mit 31. Juli 2018 Oberer der Wiener Jesuiten. Nur eine von vielen personellen Veränderungen bei den Jesuiten der österreichischen Ordensprovinz.
Seit Monatsbeginn leitet Jakob Reichenberger, auf Peter Braun folgend, das Bildungszentrum St. Virgil in Salzburg. Reichenberger will St. Virgil weiterhin als „Ort des Dialogs und der Innovation“ führen. Kernauftrag des Hauses ist es, „im Dialog mit den Menschen identitätsstiftende Bildung anzubieten, um eine Kultur des Lebens zu fördern“, betont der scheidende Direktor Braun.
Frauenorden-Präsidentin Sr. Beatrix Mayrhofer hält ein Kopftuch-Verbot für Mädchen in Kindergärten und Volksschulen für nicht sinnvoll. Grundsätzlich stehe sie der Angelegenheit kritisch gegenüber, ein Verbot sei allerdings nicht die richtige Lösung. Dadurch wachse nur die Opposition Betroffener dem Staat gegenüber und treibe diese in die Isolation. Sinnvoller sei es, mit den Verantwortlichen der islamischen Glaubensgemeinschaft ins Gespräch zu kommen und Kinder in ihrer Entwicklung zu stärken.
In einem Pressegespräch am 5. April 2018 im Büro der Ordensgemeinschaften in Wien haben die Präsidentin Sr. Beatrix Mayrhofer und der Vorsitzende Abt em. Christian Haidinger die Zahlen und Statistiken der Orden vorgestellt. Die Entwicklung ist bei den Frauen- und Männerorden unterschiedlich.