Karin Mayer wird ab 1. Oktober 2018 die Leitung des Referats für die Kulturgüter übernehmen. Die bisherige Leiterin Helga Penz wird mit Jahresende 2018 aus dem Dienst der Ordensgemeinschaften Österreich ausscheiden. Sie beginnt 2019 ein Forschungsprojekt über die Geschichte der Barmherzigen Schwestern vom Heiligen Vinzenz von Paul in Wien-Gumpendorf.
„Es war ein Privileg, inmitten alltäglicher religiöser und konfessioneller Vielfalt katholisch aufzuwachsen“, sagt Univ. Prof. ret. Dr. Martin Jäggle rückblickend. Der Religionspädagoge und Präsident des Koordinierungsausschusses für christlich-jüdische Zusammenarbeit spricht sich im Heft 2/2018 der ON Ordensnachrichten vehement für die Vielfalt aus. Denn sie stärkt trotz mancher Konflikte „den gesellschaftlichen Zusammenhalt, während Einfalt das Ausgrenzen und Abgrenzen fördert“. #VielfaltStärkt.
„Ich bin fest davon überzeugt, dass Fremdes bereichert und Vielfalt stärkt“, sagt der Abt des Prämonstratenserstiftes Geras, Michael Proházka . Vor einigen Jahren hat er begonnen, im Kloster eine byzantinische Kapelle zu errichten. In der aktuellen Ausgabe der ON Ordensnachrichten setzt sich Abt Proházka mit den verschiedenen Aspekten von Vielfalt auseinander. Er ist sich sicher, dass nur dort, wo sie lebt und sich entwickeln kann, auch gesundes und spirituelles Leben möglich ist. #Vielfaltstärkt
Seit Schulbeginn wurde jeden Freitagnachmittag intensiv geprobt. In mindestens drei Räumen parallel erarbeiteten 40 SchülerInnen des Schulzentrums Friesgasse den Stoff von Anatevka. Auf die Frage, worum es im Stück geht, antworten die Darsteller hinter der Bühne vor der Aufführung "Familie, Tradition und ein bisschen Antisemitismus" und "Die Tradition neu erfinden". Man merkt, der Stoff sitzt und wurde reflektiert. Schule als gelebte Schulgemeinschaft ermöglicht vieles. #GemeinschaftHält
„Die meisten Menschen wissen gar nicht, wie viel Gutes Clara Fey im 19. Jahrhundert in der Region bewirkt hat. Sie kann auch heute noch Vorbild sein und wir möchten, dass die Aachener Clara wiederentdecken.“, sagt der Generalvikar des Bistums Aachen über die Gründerin der Kongregation der Schwestern vom armen Kinde Jesus.
Zum 55. Mal begeht die Katholische Kirche am 22. April den Weltgebetstag für geistliche Berufungen. In Österreich wird dieser vom Canisiuswerk vorbereitet, heuer wurde er unter das Motto „Wofür lebst du?“ gestellt. Rund um diesen Termin gibt es wieder zahlreiche Veranstaltungen.
Solidarität mit allen Flüchtlingen und Protest gegen restriktive Asylgesetze sowie gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit: Das sind die zentralen Anliegen der 9. Romaria, die am 5. Mai 2018 entlang der südlichen Wiener Stadtgrenze stattfindet. Entlang des 24-Kilometer-Fußweges von Schwechat bis nach St. Gabriel in Maria Enzersdorf gibt es Stationen mit religiösen und sozialpolitischen Impulsen. Am Ziel ist wieder ein "politisches Abendgebet" vorgesehen, gestaltet von der evangelischen Pfarrerin Maria Katharina Moser.
Projekte wie diese finden sich in der Vielfalt des Bildungsangebots der Vereinigung von Ordensschulen Österreichs (VOSÖ), die heuer ihr 25jähriges Bestehen feiert. Insgesamt 13 Bildungsstandorte zählen zur VOSÖ. Den Auftakt machte 1993 das Kollegium Kalksburg in Wien. Jüngster Zuwachs war in diesem Schuljahr der Campus Sacré Coeur Graz.
In dieser Woche gastieren 21 Novizen aus 16 Stiften und Kongregationen im Maria Ward Haus Lilienhof. Man trifft sich zum gemeinsamen Austausch und der Bearbeitung vorrangiger Tehmen. Heute verbrachte die illustre Runde den ganzen Tag in der Hauptstadt, unter anderem war man im Schottenstift, in der Gesprächsinsel und im Quo Vadis zu Gast. #GemeinschaftHält