sieht Abtpräses Jeremias Schröder in der heutigen Übergabe der Benediktinerabtei St. Georgenberg Fiecht an den neuen Eigentümer Christoph Swarovski. „Nur weil wir zulassen, dass einmal etwas zu Ende geht, können wir auch ermöglichen, dass anderswo etwas beginnt“ richtet sich der Blick in die Zukunft. In enger und guter Kooperation mit der Mönchsgemeinschaft, Gemeinden, Politik und Wirtschaft wird das Stiftsgebäude künftig ein Leuchtturmprojekt für Bildung und Begegnung werden, geöffnet für die Allgemeinheit. Die Stiftskirche wird weiterhin, ihrer sakralen Bestimmung entsprechend, durch die Diözese Innsbruck und die Pfarre Fiecht mit Leben gefüllt werden und als Pfarrkirche dienen.
Stift Michaelbauern ist eines der Vorzeigeklöster in Österreich, wenn es um erfolgreiches nachhaltiges Wirtschaften geht. So erfolgt, um nur ein Beispiel zu nennen, die Wärme- und Stromversorgung des Klosters zu 100 Prozent aus nachwachsenden Rohstoffen. Federführend für dieses Projekt war seit 2006 Abt Johannes Perkmann. Jetzt wurde der Ordensmann darin bestärkt, seinen erfolgreichen Weg weiter zu gehen: Am 27. Juni 2018 hat das Kapitel der Abtei in einer Wahl seine Amtszeit für weitere 20 Jahre bis 2038 verlängert.
Unter dem Motto “Stimmen gegen Hunger” initiierte die Caritas am 28. Juni 2018 einen zwölfstündigen Aktionstag auf der Mariahilferstraße in Wien VII, um Spenden gegen den Hunger im Südsudan zu sammeln. Das Ziel heißt: 150.000 Kinder sollen vor dem Hungertod gerettet werden. Neben zahlreichen KünstlerInnen, MusikerInnen und SchriftstellerInnen unterstützte auch Frauenorden-Präsidentin Beatrix Mayrhofer den Aktionstag.
Mit Anfang Juli 2018 tritt Michael Proházka nach fast elf Jahren als Vorsteher des Prämonstratenserstiftes Geras zurück. Er geht nach Eichstätt in Bayern und wird dort am Collegium Orientale lehren. „Ich habe mir diesen Schritt gut überlegt und mich mit erfahrenen Leuten beraten, ob das sinnvoll ist und allseits Zustimmung erfahren“, erklärt Abt Proházka und nennt als weiteren Grund: „Auch die Ärzte haben mir geraten, mich zurückzunehmen und in die zweite Reihe zu treten.“
Seit 30 Jahren ist das Bondeko im Missionshaus Salzburg-Liefering der Herz Jesu Missionare ein Ort der Begegnung für Religionen und Kulturen, für Erwachsene und Kinder in der „Einen Welt“. Der runde Geburtstag wurde am 23. Juni 2018 groß gefeiert – mit Freunden, Wegbegleitern und Vertreterinnen und Vertretern aus der Erzdiözese sowie den Ordensgemeinschaften.
Diese Frage stellt sich die 20. Ökumenische Sommerakademie im Stift Kremsmünster von 11. Bis 13. Juli. Bei der dreitägigen Veranstaltung sollen die Perspektiven der digitalen Entwicklung aufgezeigt werden. Thematisiert werden sowohl Hoffnungen und Erwartungen als auch Gefahren für die Einzelnen und die Gesellschaft. Dazu sollen theologische und ethische Ansätze vorgestellt und Fragen, wie sich die Kirchen vorbereiten können, beantwortet werden.
Hunderte Menschen aus der ganzen Steiermark, dazu viele internationale Ordensleute, 145 Priester und 28 Diakone bereiteten das Jubiläumswochenende vor und feierten am 24. Juni gemeinsam den Festgottesdienst unter freiem Himmel. Sogar Papst Franziskus sandte Grußworte die von Sr. Gertraud Harb verlesen wurden.
Am 21. Juni wurde ein neues zweigeschossiges Wohnhaus von P. Petrus Obermüller gesegnet und damit offiziell dem Don Bosco Flüchtlingswerk übergeben. Der Provinzial der Salesianer Don Boscos in Österreich, betonte, dass das Flüchtlingswerk in seiner Arbeit den Blickwinkel auf die jungen Menschen legt und sie damit groß macht: „Mit dem neuen Wohnhaus ist jetzt Raum geschaffen, wo sich junge Flüchtlinge entwickeln können.“
„Overdecorated!“, „Es erschlägt mich!“. Das sind Reaktionen, die die Kunsthistorikerin und Kirchenpädagogin Sr. Ruth Pucher oft hört, wenn sie gemeinsam mit Gruppen barocke Kirchen besucht. Doch das war nicht zu allen Zeiten so, ergänzt Helga Penz, Leiterin des Kulturgüter-Referats bei den Ordensgemeinschaften. Hier zum neuen kontroversen Film!