Seit 13. August 2018 ist P. Helmut Brandstetter Regionaloberer der Marianisten in Österreich und Deutschland. Seine Aufgabe hat er am Gedenktag des Seligen P. Jakob Gapp im Greisinghof in Oberösterreich übernommen. Im Bibelgarten wurde davor der Opfer des NS-Regimes gedacht.
Zum Anlass des Jubiläums von 1300 Jahren und damit dem weltweit ältesten christlichen Frauenkloster mit ununterbrochener Tradition, schickte der ORF ein Filmteam nach Salzburg dass einen sehr runden Filmbeitrag erstellte, der hinter die Klostermauern blicken lässt. Sehen Sie den Beitrag hier.
Der Name „Vinzi“ leitet sich vom heiligen Vinzenz von Paul ab, der sein Leben den Armen widmete. Fünf VinziWerke gibt es aktuell in Wien, darunter Notschlafstellen für Obdachlose und Sozialmärkte für sozial bedürftige Wienerinnen und Wiener. Nun laufen die Mietverträge in der Landstraße und in Hernals aus bzw. werden gekündigt. Miteigentümer klagen auf Unterlassung und Eigentümer auf Kündigung eines unbefristeten Mietvertrags.
Rom im jungen Ausnahmezustand oder: Die 12. Internationale Ministrantenwallfahrt mit über 60.000 TeilnehmerInnen aus 19 Ländern. Am Abendgebet mit Papst Franziskus am Petersplatz nahmen sogar 90.000 Menschen teil. "Es ist schön, mit Freude zu dienen und das mit allen zu teilen. Wir merken hier, wir sind nicht allein." sagt die 16jährige Clara Maria Cazzola die es cool findet, dass so viele junge Menschen vom Papst begeistert sind.
Am 11.8. beginnt die Feiern der Edith-Stein-Gesellschaft Österreich mit einem Vortrag von Univ.-Prof. Josef Weismayer zum Thema "Die Freiheit und Fröhlichkeit des Gotteskindes". Edith Stein war jüdische Philosophin, Christin und schließlich Karmelitin und wurde 1998 heilig gesprochen wurde. Sie starb in den Gaskammern von Auschwitz und kann zeigen "worauf wir bauen sollen, damit Europa immer mehr zu einer Völkergemeinschaft wird, in der die Menschen einander achten und Friede und Freiheit herrschen".
... und freundlich gegenüber den Menschen zu sein und gute Nachbarschaft zu halten ist das Motto der Ordensmänner im Europakloster Gut Aich in Winkl in Salzburg. Das erläuterte Prior und Kloster-Mitbegründer P. Johannes Pausch in der aktuellen Ausgabe der Linzer "KirchenZeitung". Denn es gebe keine Alternative zum Zusammenleben der Menschen. Europa beginne im Rücksichtnehmen aufeinander und im Teilen.
Mit der politischen Bedeutung religiöser Schriften beschäftigt sich der Jesuit und Bibelwissenschaftler P. Dominik Markl. Die Quelle dafür ortet er in der besonderen Qualität dieser Texte und zeigt dies am Beispiel des Buches Deuteronomium. "Wir haben einiges an Kompetenz verloren in der Wahrnehmung der politischen Dimension heiliger Texte“, die Ursache dafür sieht der Theologe im Dogma der Trennung von Religion und Staat. „Dieses ist lebenspraktisch für uns sehr sinnvoll, es hat aber auch zu Wahrnehmungsverdunkelungen geführt und man tut heute so, als hätten heilige Texte keine politische Dimension.“
Die Caritas sowie andere kirchliche Akteure und auch NGOs sollen offenbar aus dem Asyl- und Flüchtlingsbereich hinausgedrängt werden. Diesen Eindruck schilderte der Vizeprovinzial der Steyler Missionare und frühere Generalsekretär der Männerorden, P. Franz Helm, in einem Interview mit dem Internet-Blog "mosaik". Mit dem Argument der Sicherheit zeige man Härte und Unmenschlichkeit. Scharfe Kritik übte er auch an der xenophoben Stimmungsmache durch Politik und Medien.