P. Anselm Grün OSB hat die Ruhe der Corona-Zeit genutzt, um sich neuen Themen zu widmen. So treibe ihn die Frage um, wie sich der Glaube, auch ohne Kirche, also ohne Gottesdienste, im persönlichen Leben ausdrücken könne. Die Krise sieht er auch als Chance im Glauben: "Auch wenn vieles außen herum unsicher ist, habe ich in Gott einen Grund, der nicht zerbröckelt und nicht zerstört werden kann"
„Die Zwischenräume zu nutzen, das können wir vom Heiligen Klemens zum Beispiel lernen“, sagt Johannes Silberschneider. Der Schauspieler pflegt eine ganz persönliche Beziehung zum Wiener Stadtpatron Klemens Maria Hofbauer. Davon hat er bei der Vernissage zur Ausstellung am Montag, 31. August im Quo vadis? vor knapp 100 BesucherInnen erzählt. Ein großartig besuchter Auftakt zu einem spannenden Herbst im Begegnungszentrum der Orden.
Am Donnerstag, 10. September um 11 Uhr, stellt der ehemalige Leiter des Medienbüros der Ordensgemeinschaften, Ferdinand Kaineder, sein neues Buch im Quo Vadis? in Wien vor. Im Dialog mit Clemens Paulovics wird er über seine Gedanken sprechen wie Kirche im Leben der Menschen wieder einen relevanten Platz bekommen, wie Pfarrleben aufblühen und Glaube vor Ort lebendig erfahren werden kann.
Der neue Provinzial der Salesianer Don Boscos in Österreich, P. Siegfried Kettner SDB, will die Berufungspastoral im Orden zur Chefsache machen. Das hat er dieser Tage im Gespräch mit Kathpress und der Wiener Kirchenzeitung "Der Sonntag" betont.
In Österreich nehmen mehr als 91 Prozent aller katholischen Schülerinnen und Schüler am katholischen Religionsunterricht teil. Bischof Wilhelm Krautwaschl: "Wollen wir eine demokratische pluralistische Gesellschaft, kommen wir um einen konfessionellen Religionsunterricht nicht herum". Die Kampagne ist auf www.mein-religionsunterricht.at abrufbar.
Der Gedenktag des hl. Augustinus (28. August) wird in vielen Ordensgemeinschaften gefeiert. Die Regel des heiligen Augustinus liegt dem Ordensleben zahlreicher Orden zugrunde: Augustiner Chorherren, Augustiner Chorfrauen, Prämonstratenser, Prämonstratenserinnen, Regularkanoniker vom Heiligen Kreuz, Augustiner Eremiten, Dominikaner, Dominikanerinnen, Barmherzige Brüder, Serviten, Trinitarier, Ursulinen, und viele mehr. Die Regel als Download (Stift Herzogenburg)
Äbtissin Mechthild Thürmer von der Benediktinerinnenabtei Maria Frieden in Kirchschletten (Erzbistum Bamberg) war zu einer Geldstrafe verurteilt worden, weil sie einer Eritreerin Kirchenasyl gewährt hatte. Nachdem sie die Zahlung verweigerte, drohte ihr jetzt das Amtsgericht Bamberg eine „empfindliche Freiheitsstrafe“ an.
Das traditionsreiche Magazin der Steyler Missionare erhält ab sofort einen neuen Namen: "Leben jetzt" soll dabei helfen, "religiöse Fragen und Themen heute ins Gespräch zu bringen", so der Leiter der mitteleuropäischen Provinz des Ordens, P. Martin Üffing.
Vom Leben und Wirken des heiligen Klemens Maria Hofbauer erzählt eine Ausstellung im Quo vadis?, dem Begegnungszentrum der Ordensgemeinschaften Österreichs. BesucherInnen erfahren, welche Bedeutung der Heilige heute hat, welche Rolle Wien in seinem Leben hatte und was es mit dem Klemensweckerl und dem Klemenspilgerweg auf sich hat. Die Ausstellung wurde von den Redemptoristen und Quo vadis? anlässlich des 200. Todestages des Wiener Stadtpatrons konzeptioniert.