Die Wiener Ordensspitäler weisen Forderungen nach einer Legalisierung der Sterbehilfe zurück und fordern stattdessen einen weiteren Ausbau der Palliativmedizin. "Eine flächendeckende und qualitätsvolle palliativmedizinische Versorgung ist die christlich-humanistische Antwort auf Forderungen nach aktiver Sterbehilfe. Sie ist der Gegenentwurf zu Euthanasie-Konzepten, wie wir sie aus Holland oder Belgien kennen, und zum assistierten Suizid in der Schweiz", so Manfred Greher, Sprecher der acht Wiener Ordensspitäler, in einer Aussendung.
"Die einen pilgern, um Gott zu suchen, und finden sich selbst. Die anderen pilgern, um sich selbst zu suchen, und finden Gott." Mit diesem Satz im Mini-Pilger-Folder des Quo Vadis können sich alle Pilgerwege-Vernetzer bei ihrem Treffen in Wien indentifizieren.
Seit November 2014 ist in Linz das neue "HELP-mobil" unterwegs, das medizinische Notversorgung für obdachlose Menschen anbietet. Das auf ehrenamtlicher Basis arbeitende medizinische Fachpersonal kümmert sich darum, dass Verletzungen erstversorgt, Verbände gewechselt und Medikamente ausgegeben werden, auch wenn die Patientinnen und Patienten nicht versichert sind. Träger dieser "mobilen Notambulanz" sind neben der Caritas OÖ unter anderem auch die Kongregation der Barmherzige Schwestern vom heiligen Vinzenz von Paul.
Unter der Domain www.jahrderorden.at stellten die Ordensgemeinschaften Österreich und die Österreichischen Säkularinstitute mit Anfang November 2014 ihre Homepage zum JAHR DER ORDEN 2015 online. Die Website bietet im Sinne eines „digitalen Info-Points“ Interessierten, aber auch Medienvertretern alle relevanten Informationen rund um das Schwerpunktjahr.
Am 9. November treffen sich in Klosterneuburg wieder mehrere tausend Teilnehmer, um bei der traditionellen Männerwallfahrt der Katholischen Männerbewegung (KMB) mitzumachen. Heuer konnte ein Ordensmann als Leiter gewonnen werden: Propst Maximilian Fürnsinn vom Chorherrenstift Herzogenburg wird als "Weg-Weiser" vorrangehen und darauf achten, dass nach dem heurigen Motto "Geht ohne Furcht" alle Pilger auf dem rechten Pfad bleiben werden. Beginn der Wallfahrt ist um 14.00 Uhr in der Weidlinger Straße gegenüber dem Bahnhof Klosterneuburg-Weidling.
Der Themenschwerpunkt „viel mehr wesentlich weniger“ wurde als Ouvertüre zum JAHR DER ORDEN 2015 konzipiert. Ordensleute kamen mit Persönlichkeiten aus den Bereichen Kultur, Wissenschaft und Politik ins Gespräch. Gemeinsam machte man sich darüber Gedanken, was man persönlich an Mehr oder an Weniger braucht, und vor allem, was wirklich Wesentlich ist. Die Kamera war dabei, unauffällig, nur dokumentierend. Jetzt ist die komplette Gesprächsreihe auf Video erschienen.
„Schwung macht jung!“ ist Schwester Johanna Schwab überzeugt. Unermüdlich ist die gebürtige Tirolerin, die heuer 80 Jahre alt wurde, für benachteiligte Kinder und Jugendliche im Kosovo im Einsatz. Dabei wird die Barmherzige Schwester vom heiligen Vinzenz von Paul seit vielen Jahren von der österreichischen Hilfsorganisation Jugend Eine Welt sowie vom österreichischen Bundesheer („CIMIC“) unterstützt.
Der Sozialethiker Prof. Herwig Büchele SJ ist mit dem Silbernen Ehrenzeichen des Landes Vorarlberg ausgezeichnet worden. Landeshauptmann Markus Wallner überreichte dem bald 80-jährigen Jesuiten die Auszeichnung im Rahmen einer Feierstunde und würdigte dessen "herausragenden Verdiensten für unser Land und für die Menschen in Österreich".
Vom 27. Oktober bis zum 31. Oktober 2014 waren 30 Schülerinnen und Schüler aus Mukatschewo, Westukraine, zwischen 10 und 16 Jahren zu Gast an der HLUW Yspertal. Für die Höhere Lehranstalt für Umwelt und Wirtschaft des Stifts Zwettl war ein wesentliches Ziel dieser Woche, den ukrainischen Jugendlichen europäische und österreichische Normalität zu vermitteln und sie zu verstärktem Engagement für ihr Land zu motivieren. Die ukrainische Jugend ist derzeit schwer geschockt von den Zuständen in ihrem Land und sozusagen richtig „lerngeblockt“.