Vier Tage nehmen sich mehr als 50 DirektorInnen und SchulerhalterInnen von katholischen Privatschulen und Ordensschulen von 11. – 14. November 2014 Zeit, um über bildungsrelevante Themen und Innovationen unter dem Thema „Leadership und Verantwortung als LeiterInnen“ zu beraten. Das Thema „Neue Autorität“ mit Stefan Ofner vom Institut für Neue Autorität bildete den Anfang.
In seiner Predigt anlässlich der traditionellen Männerwallfahrt der Katholischen Männerbewegung (KMB) forderte Propst Maximilian Fürnsinn dazu auf, "aufzustehen, die eigene Bequemlichkeit abzulegen, hinauszugehen an die Ränder und von der Freude des Evangeliums zu reden". Der Propst des Stiftes Herzogenburg und ehemalige Vorsitzende der Superiorenkonferenz der männlichen Orden Österreichs machte auf die Verantwortung eines jeden einzelnen Christen aufmerksam. "Welch ein Ruck der Barmherzigkeit würde durch unser Land gehen, wenn Millionen Christen Tag für Tag barmherzig lebten!"
Der Salesianer Don Boscos Br. Günter Mayer ist einer von 75 Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher, die als Missionarinnen und Missionare in aller Welt wirken. Der Ordensmann zeichnet als Ökonom in Westafrika, vor allem in Ghana, für eine Vielzahl von Missionsprojekten verantwortlich.
Auch wenn das JAHR DER ORDEN 2015 offiziell erst am 25. November 2014 auf der Herbsttagung der Orden beginnt, so haben bereits jetzt viele Gemeinschaften erste Aktivitäten und Initiativen zum Schwerpunktjahr gestartet.
Die Förderung junger Menschen und der Einsatz in Entwicklungsländern war den Ordensgemeinschaften Österreich schon immer ein großes Anliegen. Anlässlich des JAHR DER ORDEN 2015 haben die Orden jetzt eine besondere Spenden-Initiative gestartet: mittels eines speziellen Ordenskalender unterstützen sie die Auslandseinsätze junger Menschen im internationalen Netzwerk der Ordensgemeinschaften (siehe auch hier). Stellvertretend stellen sich jetzt zwei Auslandsprojekte vor.
Zu einem "prophetischen Zeugnis" der Ordensleute hat Papst Franziskus am 7. November 2014 bei einer Begegnung mit italienischen Ordensoberen aufgerufen. Das Gott geweihte Leben helfe der Kirche zu wachsen, bringe doch ein authentisch gelebtes Zeugnis Menschen dazu, zu fragen, was dahinter stecke. Für Ordensleute bedeute das, prophetisch zu sein, wobei Prophetie "niemals eine Ideologie, niemals in Mode sondern immer ein Zeichen des Widerspruchs gemäß dem Evangelium" sei.
Nach Bekanntwerden weiterer Vorwürfe ehemaliger Mitglieder der geistlichen Familie "Das Werk" hat der Sprecher der Gemeinschaft, Pater Georg Gantioler, gegenüber dem ORF-Magazin "Orientierung" Fehler eingeräumt und eine Stellungnahme abgegeben. Der Bericht der apostilischen Visitation liegt noch nicht vor.
Der Kampf gegen den Menschenhandel und die Förderung des internationalen Engagements junger Menschen – diese beiden Themen liegen den Orden besonders am Herzen. Anlässlich des JAHR DER ORDEN 2015 haben sie jetzt eine besondere Initiative gesetzt: Zum Start des Schwerpunktjahres am 25. November 2014 wird von den Ordensgemeinschaften ein spezieller Ordenskalender herausgegeben, der kostenlos bezogen werden kann. Verbunden ist damit die Bitte, zwei soziale Projekte, den Verein SOLWODI bzw. die Auslandseinsätze junger Menschen im internationalen Netzwerk der Ordensgemeinschaften, mit einer Spende zu unterstützen.
Bestens besucht war der 12. Internationale Kongresse der OÖ. Ordensspitäler am 6. November im Linzer Design Center. Thema war: Geht uns das Personal aus? Arbeiten im Gesundheitswesen.