Das Ordenskrankenhaus Schwarzach im Salzburger Pongau hat jetzt mit seinem neuen, interdisziplinären “Schilddrüsenzentrum" ein zukunftsweisendes Modell etabliert: Chirurgen, Nuklearmediziner und Pathologen arbeiten eng zusammen und bieten von der Diagnose über Therapie bis zur Nachsorge alles aus einer Hand an. Dieses Know-how aus Schwarzach ist auch international gefragt.
Was vor rund 290 Jahren ihre Ordensgründerin Theresia Zechner für die Kinder auf den Straßen Halleins getan hat, setzt Sr. Clara Edelbacher heute in Santa Cruz in Bolivien konsequent um: Sie gibt 25 misshandelten Kindern und Jugendlichen im Heim „Maria Jacinta“ eine Heimat und bietet ihnen die Chance auf eine gute Zukunft.
Mehrere Tage in der Karwoche 2016 haben die 25 Teilnehmer des Provinzkapitels im Wiener Don Bosco Haus die aktuellen Aufgaben der Ordensgemeinschaft beraten. Zentral bleiben Flüchtlingshilfe, Mission und die Seelsorge für die Jugend. Der Don Bosco Orden steht für "soziale Jugendarbeit" und hat darin höchte Kompetenz aufgebaut.
"So werden wir hin- und hergerissen zwischen Erwartung und Enttäuschung." Sr. Kunigunde Fürst schreibt dies zusammen mit Sr. Agnes in ihrem Osterbrief von Kasachstan aus in die Heimat Europa, das gerade von Terror geschüttelt wird. Orden sind international, knüpfen Beziehungen über und durch die Welt seit Jahrhunderten. Solidarische Globalisierung und mehr Lebensmöglichkeit aus mehr Gerechtigkeit war und ist das Ziel. Das Osterbild stammt aus Ecuador, wo Don Bosco Schwestern zusammen mit Jugend Eine Welt Strassenkindern zu mehr Leben verhelfen.
Das Buch ist da. „Ordensfrauen erzählen“ ist der Untertitel. 12 Ordensfrauen wurden im Rahmen eines „Oral History Projektes“ befragt, offene Gespräche mit ihnen geführt. Berührende Zeugnisse begegnen der Leserin, dem Leser. Monika Slouk und Sr. Beatrix Mayrhofer freuen sich augenzwinkernd über ihr „gemeinsames Kind“ unter dem Titel „Ein bisserl fromm waren wir auch“.
Was verbindet Klagenfurt und St. Veit/Glan? In beiden Städten betreiben Orden Krankenhäuser, denen ein exzellenter Ruf vorauseilt und die seit zehn Jahren vereint sind. Ab 8. April 2016 machen zwei idente Lichtskulpturen die Strahlkraft der beiden Häuser sichtbar und beweisen einmal mehr, dass zeitgenössische Kunst im öffentlichen Raum Sinn macht.
Von 7. bis 22. April 2016 zeigt die Galerie des Österreichischen Bundeskanzleramts im Wiener Palais Porcia eine Ausstellung unter dem Titel „Aus den Hohen Tauern ins Medjimurje – Mur-Landschaften – Malerei und Grafik“. Die offene Künstlergruppe Die Nationalparkmaler setzt sich kreativ für den Schutz der letzten europäischen Wildnisgebiete ein. Mit dabei sind auch Gemälde und Zeichnungen der Grazer Schulschwester Ruth Lackner.
Das Benediktinerstift Kremsmünster ist vom 13. bis zum 15. Juli 2016 wieder Gastgeber der 18. Ökumenischen Sommerakademie. Unter dem Titel „Es muss sich etwas ändern. Anstöße der Reformation“ setzt man sich auf dem Symposion mit dem Jahr 1517 auseinander, dem historischen Jubiläumsjahr der Reformation, in dem Martin Luther seine 95 Thesen veröffentlichte. Reformation als Anstoß für Gegenwart und Zukunft - das steht im Mittelpunkt der heurigen Sommerakademie.
Am 19. April eröffnet das »Quo Vadis«, das Begegnungs- und Pilgerzentrum am Stephansplatz 6 in Wien 1, die neue Ausstellung »Wohin gehst du?« Sie zeigt Bäume auf dem Jakobsweg zwischen Pamplona und Santiago de Compostela. – Klingt ungewohnt? Lohnt sich aber! In SW-Fotografien hat Radoslaw Celewicz ungewöhnliche Momente auf dem berühmten Pilgerweg eingefangen und lädt mit den Bildern ein, auch im eigenen Alltag offen für Unerwartetes am Wegesrand zu bleiben. (20. April - 8. September). Das Team des »Quo Vadis« heißt Gäste bei ihren Veranstaltungen herzlich willkommen.