38 VinziWerke gibt es bis dato in Österreich - jetzt wurde die offizielle (Bau-)Genehmigung für 39. Einrichtung der Vinzenzgemeinschaft Eggenberg erteilt: In genau einem Jahr soll in der Bundeshauptstadt das VinziDorf Wien eröffnet werden. In Meidling, im 12. Wiener Gemeindebezirk, sollen bis zum Winter 2016/2017 insgesamt 16 Wohnmodule und acht Wohneinheiten für obdachlose Menschen entstehen. Der Spatenstich ist für das Frühjahr 2016 geplant.
Vom 23. bis 25. November fand die Herbsttagung 2015 der Ordensgemeinschaften Österreich im Kardinal-König-Haus in Wien-Hietzing statt. Das heurige Motto lautete: Das Heute im Blick. Abt em. Martin Werlen aus der Benediktinerabtei Einsiedeln in der Schweiz warf als Hauptredner einen provokanten Blick auf die Tradition(en) und den Zeitgeist von Ordensgemeinschaften.
Sr. Susanne Krendelsberger, Generalleiterin der Schwesterngemeinschaft Caritas Socialis, begrüßte zur Eröffnung der Weihnachtsschau neben Weihbischof Helmut Krätzl, der zum 30. Mal in den Advent einführte, die Gattin des aktiven Bundespräsidenten Margit Fischer und die Witwe Elisabeth Waldheim.
Die dreitägige Herbsttagung der Ordensgemeinschaften Österreich im Kardinal-.König-Haus in Wien Hietzing fand am Mittwoch, 25. November 2015, mit Vorträgen zum Referat für die Kulturgüter der Orden ein thematisch breitgestreutes Ende. Der Bogen, der unter dem Motto „Glaubens-Spuren“ stand, reichte vom Umgang mit liturgischen Büchern über Zeugnisse religiöser Volkskunst bis hin zu Anmerkungen zur deutschen Ordensarchivlandschaft und zur monastischen Sterbekultur des Barocks.
Österreichs Ordensgemeinschaften bieten Interessierten im Rahmen eines "Freiwilligen Ordensjahres" künftig die Möglichkeit, das Ordensleben von innen kennen zu lernen. Das Projekt ist analog zum "Freiwilligen sozialen Jahr" (fsj) angelegt, richtet sich aber nicht nur an junge, sondern auch an ältere Menschen. Die künftigen "Ordensjahr-Teilnehmer" werden zwischen drei und zwölf Monaten in einer ausgewählten Gemeinschaft wohnen, am täglichen Leben der Brüder und Schwestern teilnehmen und 30 Stunden in der Woche in einer sozialen Einrichtung Dienst verrichten. Projektstart ist im September 2016.
„Was immer wir tun: Es muss in die Herzmitte gehen.“ Das sagte der Seelsorger und Psychotherapeut Arnold Mettnitzer beim diesjährigen Schultag am 25.November 2015 im Rahmen der diesjährigen Herbsttagung der Orden den teilnehmenden 250 Schulleiterinnen und Schulleitern katholischer Schulen im Kardinal-König-Haus. In seinem Vortrag legte er ein überzeugendes Plädoyer für eine Schule ab, die das Heute im Blick hat und die Achtsamkeit für den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Beim Schultag wurde auch das neue Referat Bildung der Ordensgemeinschaften Österreich vorgestellt.
Der Nachmittag des Ordenstages 2015 war dem konkreten Ordensleben gewidmet. Der Flüchtlingskoordinator Christian Konrad war zu Gast bei den Ordensleuten: Wir brauchen Unterkünfte, jede Menge. Einzelne Ordensfrauen und –männer bringen konkrete Beispiele ein. Vertieft wird das Ordensleben durch eine kleine Broschüre über das Leben nach den Gelübden. Der neue Generalsekretär Franz Helm stellt Ordensleben in den internationalen Kontext.
„PC einschalten“ – mit dieser überraschenden Bitte startete Abt Martin Werlen seinen „Provokanten Blick auf das Ordensleben“ am Ordenstag 2015 im Rahmen der Herbsttagung der Ordensgemeinschaften Österreich von 23. bis 25. November 2015 im Kardinal-König-Haus in Wien Hietzing. Der Benediktiner, von 2001 bis 20013 Abt des Klosters Einsiedeln in der Schweiz, beschäftigte sich in seinem Impulsreferat mit der Frage, warum Tradition und nicht Traditionen Voraussetzung für einen lebendigen Glauben sein muss.