„Bewusst leben – Zukunft geben“ lautet das Motto von Pilgrim. Das ist ein internationales Bildungsnetzwerk von inzwischen 226 Bildungseinrichtungen im In- und Ausland, dessen Mitglieder die Welt mit ihren heutigen großen Herausforderungen wie Klimawandel, Migration, technischer Wandel, soziale Gegensätze neu und umfassend sehen wollen und sich in Verbindung mit Spiritualität im Sinne von Laudato si für nachhaltige Entwicklung, Ökologie, Ökonomie und Soziales einsetzen. Bei der Pilgrim-Zertifizierungsfeier in Wien wurde das Pilgrim-Manifest publik gemacht – und auch Ordenseinrichtungen wurden wieder für ihre Projekte und ihr konkretes Handeln mit dem Pilgrim-Zertifikat und der Pilgrim-Plakette ausgezeichnet.
Zum dritten Mal Mal nach 2013 und 2015 gab es im Mutterhaus der Franziskanerinnen von Vöcklabruck am 24. Juni 2017 das nun schon zur Tradition gewordene Kinder.Franziskus.Fest mit dem einladenden Motto „Aufsteh‘n, aufeinander zugeh‘n“.
Im Juli 2016 wurde das Institut Österreichischer Orden (IÖO) von Rom genehmigt. Am 22. Juni 2017 war es dann soweit: Die ersten Liegenschaften wurden an das IÖO übertragen. Es waren dies die Schulzentren Mary Ward in St. Pölten und Krems, sowie das Schulzentrum Sacré Couer in Graz. Das IÖO wurde von den Männer- und Frauenorden gemeinsam gegründet, damit Ordensbesitz im Hoheitsbereich der Orden verbleibt. Das IÖO soll Werke der Orden unterstützen und es möglich machen, trotz des Rückganges von Ordensmitgliedern, Ordenswerke in die Zukunft zu führen.
Der Stellvertreter des Provinzials der Tiroler Servitenprovinz und Sekretär der Tiroler Superiorenkonferenz, P. Martin M. Lintner hat am 22. Juni den Saal des Innsbrucker Alpenzoos bis auf den letzten Platz gefüllt: Er stellte sein neuse Buch „Der Mensch und das liebe Vieh. Ethische Fragen im Umgang mit Tieren“ vor.
Ordensgemeinschaften sollen nach Worten von Papst Franziskus Zeichen gegen eine immer gleichförmigere Gesellschaft sein. Auch wo aus Ungerechtigkeiten Gegensätze und Trennung entstünden, dürfe in einer zerrissenen und aggressiven Welt das "Zeugnis des brüderlichen Lebens in Gemeinschaft" nicht fehlen. Zugleich mahnte er zu Missionsbereitschaft und warnte vor einer "Selbstbezogenheit, die zum Tod führt".
Für ihr Lebenswerk in der Missionsarbeit in Hwange, Simbabwe, wurde Sr. Johanna Brandstetter von den Missionsschwestern vom Kostbaren Blut mit dem renommierten Eduard-Ploier-Preis für Entwicklungszusammenarbeit ausgezeichnet.
Als Abschlussarbeit auf der Graphischen haben sechs Studierende mit vier ProtagonistInnen das Thema Alleinsein in einem Film eingefangen. Mit der Salvatorianerin Heidrun Bauer haben die jungen Filmemacher eine Ordensfrau ins Thema geholt. Am 22. Juni 2017 wurde der Film im Filmcasino Wien präsentiert.
Gestern, am 21.Juni fand in Linz der erste Tag der Seelsorge statt- ein österreichweites Vernetzungstreffen von SeelsorgerInnen aller Ordensspitäler. Es ging darum, Trends fassbar zu machen und zu bewerten, Zukunftsaussichten zu konkretisieren und sich über Arbeitsweisen und Zugänge auszutauschen.
#FremdesBereichert - auch an Österreichs Ordensschulen. Ein sehr schönes Beispiel dafür liefert die HLUW Yspertal, dessen Schulträger das Zisterzienserstift Zwettl ist. Vom 6. bis 9. Juni 2017 fand hier das „Junior Eco – Expert Project" statt. Rund 80 Schülerinnen und Schüler aus Tschechien, Ungarn, Polen und Österreich kamen an der HLUW Yspertal zusammen, um gemeinsam an einem länderübergreifenden Schulprojekt für Nachhaltigkeit und Umweltschutz zu arbeiten.