„Der Geist weht, wo er will!“ Das Ordensleben in Österreich ist im Übergang. Genauso wie die Gesellschaft, wie die ganze Welt überhaupt. Angesichts der tiefgreifenden Veränderungen gingen neun Junioratsschwestern, also Schwestern mit zeitlicher Profess, und vier Novizinnen der Frage nach: „Was soll ein Leben nach den evangelischen Räten?“
#FremdesBereichert. Dem aktuellen Themenschwerpunkt der Ordensgemeinschaften ist das Heft 4 der ON Ordensnachrichten gewidmet. Aber sehr oft machen uns das/der Fremde auch Angst. Doch woher kommt diese diffuse Furcht? Eine anthropologische, psychologische und philosophische Spurensuche.
Mit der Seminarreihe "Professionell und Spirituell" bietet das Kardinal König Haus in Wien Führungskräften die Gelegenheit, das eigene Handeln zu reflektieren und aus der christlichen Tradition inspirieren zu lassen. Das Seminar “Leadership - a lonely business?” will Orientierung geben, wo von Führungskräften individuelles Handeln gefordert ist und wie dennoch auch Kooperation gelingen kann.
Maria Katharina Moser war katholische Theologin, bevor sie konvertierte und evangelische Pfarrerin wurde. Zum Reformationsjubiläum gab sie gemeinsam mit Matthias Geist einen Band heraus, in dem evangelische Pfarrer und Pfarrerinnen aus ganz individueller Sicht berichten, was letztlich die Beweggründe für die „persönliche Reformation“ waren. Sie selbst sagt, eine Konversion entstehe selten aufgrund eines Erlebnisses, es sei immer ein Prozess, an dessen Ende eine Entscheidung steht. Im aktuellen Heft der ON Ordensnachrichten zum Thema "Fremdes bereichert" spricht sie über ihren Wechsel von der katholischen zur evangelischen Kirche und was ihr in Bezug auf Religion fremd ist.
Bhante Dr. Seelawansa Wijayarajapura Maha Thero, Amani Abuzahra, Maria Katharina Moser, Sr. Beatrix Mayrhofer: Ökumenisch und interreligiös besetzt war das Pressegespräch zum Schwerpunktthema "Fremdes bereichert"am 6. Juli 2017 im Quo vadis, dem Begegnungszentrum der Ordensgemeinschaften in der Wiener Innenstadt. Sr. Beatrix Mayrhofer, die Präsidentin der Vereinigung der Frauenorden, wies vor allem auf die Grunderfahrung von Christen hin, nach der jeder Mensch ein Geschöpf Gottes und kein Fremder ist. #FremdesBereichert
Ein zweitägiges Fachseminar im Franziskanerkloster in Graz am 5. / 6. Juli 2017 hat kirchliche Bau- und Umweltverantwortliche mit Fachexpertinnen und Fachexperten von Energiefirmen und -agenturen zusammengeführt, um Knowhow und Austausch bei der Umstellung von kirchlichen Gebäuden auf eine Ökologisierung der Energieversorgung voranzubringen. „Schritte der Veränderung brauchen eine gute Vernetzung.“ #GerechtigkeitGeht
Anlässlich des Gedenktags des hl. Benedikts, des Schutzpatrons Europas, am 11. Juli stellt das Stift Kremsmünster den Hortus Benedicti, den Garten Benedikts vor. Der Hortus Benedicti ist Teil des Konventgartens, der nach der Landesgartenschau wieder den Mönchen vorbehalten sein soll. Der „Garten Benedikts“ soll helfen, die eigene Mitte zu finden, das Leben neu zu ordnen und auf Gott auszurichten.
In einem Videointerview spricht Muhigirwa R. Ferdinand SJ, Jesuit aus der Demokratischen Republik Kongo über verschiedene brandaktuelle Themen. „It’s as we are in the same boat, there are not two boats, it’s one. Either we save ourselves or we perish together. And I think here I can refer to what the Pope is saying: This common house, which is ours, we have to take care of“. #GerechtigkeitGeht
Die 58-jährige Veronika Pernsteiner ist Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung Österreichs (kfb), arbeitet in Teilzeit beim Katholischen Bildungswerk in Oberösterreich und ist Mutter von zwei erwachsenen Kindern und Oma. Sie engagiert sich konkret in der Flüchtlingsarbeit und findet Frauenliturgien kraftspendend. Im aktuellen Heft der ON Ordensnachrichten erzählt sie, warum #FremdesBereichert und die Begegnung mit Flüchtlingen für sie eine Inspirationsquelle ist.