Das Leben in Gemeinschaft gehört wesentlich zur Existenz eines Ordenschristen. Papst Franziskus hat schon mehrmals Ordenschristinnen und Ordenschristen als „Experten des Gemeinschaftsleben“ bezeichnet. #GemeinschaftHält ist der letzte „Themenfokus“ der Ordensgemeinschaften Österreich in den Monaten Mai und Juni 2018. Am 8. Mai 2018 luden sie zum Pressegespräch in das Begegnungszentrum Quo Vadis der Orden in Wien. Als GesprächspartnerInnen standen der Leiter der Klostergemeinschaft von St. Paul P. Maximilian Krenn, die Bundesvorsitzende der Katholischen Jungschar Österreichs Stephanie Schebesch-Ruf und die Geschäftsführerin der Vereinigung von Ordensschulen Österreichs Maria Habersack zur Verfügung.
1998 gründete Sr. Benildis, Ordensfrau bei den Barmherzigen Schwestern Linz, gemeinsam mit einigen Freiwilligen und unterstützt vom zugehörigen Linzer Krankenhaus das nach dem Ordensgründer benannte Vinzenzstüberl für Wohnungslose und Bedürftige. Mit einem von Bischof Manfred Scheuer und dem stv. Superintendenten Mag. Andreas Hochmeir zelebrierten Festgottesdienst im Linzer Mariendom und einer stimmungsvollen Agape feierten ihre Nachfolgerin Sr. Tarcisia, zahlreiche Helfer, Betreute und Ehrengäste vergangenen Samstag 20 Jahre Einsatz im Namen der Humanität.
Gestern trafen sich rund 1.000 Biker aus allen 9 Bundesländern zu einer Sternfahrt. Nach dem Treffen im Stift Seitenstetten machte sich der spektakuläre Konvoi über den Panorama Höhenweg auf zum Sonntagberg. Im Anschluss an einem begeisternden Wortgottesdienst fanden sich bei sonnigem Nachmittagswetter und Musik die Motorradfahrer und viele Gäste zu einem kulinarischen Fest ein.
Der gestrige Sonntag war geprägt vom Gemeinschaftssinn, ganz dem Motto der Ordensgemeinschaften für die kommenden beiden Monate entsprechend: #GemeinschaftHält. Beim JOLT- Junge Ordensleute Treffen kamen 25 Ordensleute aus 10 Orden und Gemeinschaften bei den Barmherzigen Brüdern in Wien zusammen und parallel dazu fand die Ordensrallye- mit dem Fahrrad zu Besuch in Wiener Klöstern, organisiert vom Quo Vadis statt.
Mehr Solidarität mit Flüchtlingen – dieses Motto stand über der traditionsreichen Wiener Solidaritätswallfahrt "Romaria", die am Samstag, 5. Mai 2018, bereits zum neunten Mal stattfand. Die Wallfahrt war gekennzeichnet von anregenden, inspirierenden und ermutigenden Impulsen bei insgesamt sieben Stationen, die unter anderem von der Asylkoordination, Christlich geht anders, Diakonie und Asyl in Not gestaltet wurden.
„Challenge your Limits“ - unter diesem Motto findet von 17. bis 20. Oktober 2018 wieder „72 Stunden ohne Kompromiss“, Österreichs größte Jugendsozialaktion, statt. Tausende Jugendliche arbeiten zeitgleich in ganz Österreich mit viel Power und Kreativität gratis 72 Stunden lang in sozialen Projekten. Anmeldung sind ab sofort auf www.72h.at möglich. Die Aktion wird u.a. von Katholischer Jugend, youngCaritas, Hitradio Ö3 und Ordensgemeinschaften Österreich getragen.
Unter diesem Motto veranstaltet der Verein „Kinder für Kinder“ am Vorabend zum Muttertag, dem 12. Mai 2018, um 19:00 Uhr einen Benefizabend im Congress Innsbruck, Saal Tirol. Die Wiltener Sängerknaben teilen sich musikalisch den Abend mit dem Bachchor Kopenhagen, dem Collegium vocale und dem Vokalensemble Vocappella. Zirka 260 Mitwirkende werden auf der Bühne stehen, um Mädchen in Nigeria die Chance auf eine bessere Zukunft zu ermöglichen.
P. Stefan Kiechle war bis 2017 Provinzial der Deutschen Provinz der Jesuiten, als Chefredakteur der Kulturzeitschrift "Stimmen der Zeit" ermutigt er zur Zulassung von verheirateten Männern oder Frauen zu den heiligen Weihen: "Eine Abspaltung traditioneller Katholiken von der Kirche wäre vielleicht weniger gravierend als das weitere Aussterben der Priester." Dadurch gerate die regelmäßige Eucharistiefeier vielerorts in Gefahr.
Das Generalkapitel der Schwesternschaft vom Hl. Kreuz hat am 27. April 2018 eine neue Leitung gewählt. Neue Generaloberin ist Sr. Maria Viktoria Schlag. Sie tritt die Nachfolge von Sr. M. Patricia an, die nach 12jähriger Amtszeit als Generaloberin diesen Dienst nicht mehr übernehmen konnte.