Am 11.8. beginnt die Feiern der Edith-Stein-Gesellschaft Österreich mit einem Vortrag von Univ.-Prof. Josef Weismayer zum Thema "Die Freiheit und Fröhlichkeit des Gotteskindes". Edith Stein war jüdische Philosophin, Christin und schließlich Karmelitin und wurde 1998 heilig gesprochen wurde. Sie starb in den Gaskammern von Auschwitz und kann zeigen "worauf wir bauen sollen, damit Europa immer mehr zu einer Völkergemeinschaft wird, in der die Menschen einander achten und Friede und Freiheit herrschen".
... und freundlich gegenüber den Menschen zu sein und gute Nachbarschaft zu halten ist das Motto der Ordensmänner im Europakloster Gut Aich in Winkl in Salzburg. Das erläuterte Prior und Kloster-Mitbegründer P. Johannes Pausch in der aktuellen Ausgabe der Linzer "KirchenZeitung". Denn es gebe keine Alternative zum Zusammenleben der Menschen. Europa beginne im Rücksichtnehmen aufeinander und im Teilen.
Mit der politischen Bedeutung religiöser Schriften beschäftigt sich der Jesuit und Bibelwissenschaftler P. Dominik Markl. Die Quelle dafür ortet er in der besonderen Qualität dieser Texte und zeigt dies am Beispiel des Buches Deuteronomium. "Wir haben einiges an Kompetenz verloren in der Wahrnehmung der politischen Dimension heiliger Texte“, die Ursache dafür sieht der Theologe im Dogma der Trennung von Religion und Staat. „Dieses ist lebenspraktisch für uns sehr sinnvoll, es hat aber auch zu Wahrnehmungsverdunkelungen geführt und man tut heute so, als hätten heilige Texte keine politische Dimension.“
Die Caritas sowie andere kirchliche Akteure und auch NGOs sollen offenbar aus dem Asyl- und Flüchtlingsbereich hinausgedrängt werden. Diesen Eindruck schilderte der Vizeprovinzial der Steyler Missionare und frühere Generalsekretär der Männerorden, P. Franz Helm, in einem Interview mit dem Internet-Blog "mosaik". Mit dem Argument der Sicherheit zeige man Härte und Unmenschlichkeit. Scharfe Kritik übte er auch an der xenophoben Stimmungsmache durch Politik und Medien.
Beim 35. Generalkapitel der Marianisten vom 8. bis 29. Juli 2018 in Rom wählte das Kapitel P. André Fétis SM zum 15. Generaloberen der Gesellschaft Mariä (Marianisten). Die weiteren Mitglieder der Generalleitung sind: P. Pablo Rambaud SM (Provinz Spanien) als Assistent für das Geistliche Leben, Maximin Magnan SM (Region Togo) als Assistent für die Bildung und Michael McAward SM (Provinz Meribah, USA) als Assistent für die zeitlichen Belange.
Im Rahmen eines Kongregationsfestes der Barmherzigen Schwestern Innsbruck wurde die durch die Altersstruktur bedingte Provinzenzusammenführung der drei europäischen Provinzen offiziell durchgeführt. Die ehemaligen Provinzen Innsbruck, Meran und Treviso mit insgesamt 167 Schwestern unterstehen nun direkt der Generalleitung. Generaloberin ist Sr. Pauline Thorer.
Am 1. September veranstaltet die Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Schöpfungsverantwortung ein internationales Symposion. Die Tagung steht unter dem Motto "Für eine lebensfreundliche Welt mit Zukunft. Einen statt Spalten". Zu den Vortragenden zählen u.a. der Südtiroler Moraltheologe Prof. Martin Lintner, die niederländische Psychologin und Mitbegründerin des "European Christian Environmental Network" Marijke van Duin, sowie der Wiener Humanökologe Peter Weish. Der 1. September wird seit vielen Jahren in den Kirchen als "Schöpfungstag" begangen. #GerechtigkeitGeht
Festtage gibt es am 14.und 15. August sowie am 19. und 20. August 2018 im Zisterzienserstift Heiligenkreuz: die Einkleidung und Aufnahme ins Noviziat, die Ablegung der zeitlichen und feierlichen Profess, die Weihe von Diakonen und die Aussendungsfeier der Gründermönche von Neuzelle in Brandenburg.