Unter dem Titel „Betroffene von Menschenhandel – unsichtbar oder TrägerInnen von Rechten?“ veranstaltet am 6. November 2018 die "Plattform gegen Ausbeutung und Menschenhandel" zusammen mit der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien ein Symposion, das sich mit der Identifizierung von und Rechte für Betroffene(n) von Menschenhandel auch ohne Strafverfolgung auseinandersetzt. Unterstützt wird das Symposium auch von den Ordensgemeinschaften Österreich.
Österreichs Benediktiner laden von 23. bis 25. Oktober 2018 als Beitrag zum "Europäischen Jahr des Kulturerbes" zu einer internationalen Tagung unter dem Motto "Benediktiner als Gelehrte" in die Erzabtei St. Peter in Salzburg. Thematisch widmet sich die Tagung benediktinischen Gelehrten aus der Zeit vom 8. Jahrhundert bis zur Gegenwart und dem Benediktinerorden als europaweites Netzwerk von Klöstern und Träger sowie Vermittler von Kultur und Wissenschaft.
Die bei der Bischofssynode in Rom vertretenen Ordensfrauen rechnen mit mehr Mitsprache von Frauen in der katholischen Kirche und wollen an kirchlichen Entscheidungsprozessen stärker beteiligt sein. Das sagte die Vizevorsitzende der Internationalen Union der Generaloberinnen, die US-Amerikanerin Sally Hodgdon, am 15. Oktober 2018 vor Medienvertretern im Vatikan. Die Union vertritt rund 2.000 Leiterinnen katholischer Frauenorden weltweit.
Der Papst ermutige Theologen ausdrücklich, im Sinne kirchlicher Reformen zu denken- die römische Bildungskongregation agiere jedoch ganz anders. Das Ausbleiben der vatikanischen Zustimmung zum wieder gewählten Rektor der Hochschule St. Georgen, P. Ansgar Wucherpfennig stößt auf Unverständnis bei einer immer größer werdenden Gruppe. Man kritisiert ein Grundproblem kirchlicher Kommunikation. Eine Zusammenschau der Stellungnahmen.
Vom 12. – 13. Oktober arbeiteten über 30 Ordensfrauen gemeinsam mit Reingard Lange an aktuellen Fragen und praktischen Herausforderungen die sie jeweils im Alltag treffen. Das Modell der „Themenzentrierten Interaktion“ stand dafür als Zugang im Mittelpunk. Außerdem setzte sich jede Teilnehmerin mit ihrem persönlichen Leitungs-Credo auseinander.
Wenn sich Jugendliche im ganzen Land bereit machen, dort anzupacken, wo Hilfe benötigt wird, ist es wieder soweit: „72 Stunden ohne Kompromiss“, Österreichs größte Jugendsozialaktion, steht in den Startlöchern. „Von 17. bis 20. Oktober arbeiten tausende junge Menschen zeitgleich in ganz Österreich 72 Stunden lang in sozialen Projekten“, erklärt Magdalena Bachleitner, „Sie zeigen mit viel Power und Kreativität, was sie gemeinsam bewegen können und dass es möglich ist, die Realität zu verändern.“
P. Bernhard Eckerstorfer vom Stift Kremsmünster hat mit seinen Impulsen den Ordenstag der annähernd 70 Kärntner Ordensfrauen und Ordensmänner am 13. Okt 2018 im Kloster Wernberg gestaltet. Sein Fokus: Alte Wege verlassen, die Gegenwart neu begreifen und Keime der Zukunft durch Umdenken und Perspektivenwechsel entdecken.
Was passiert in den Krankenhäusern der Vinzenzgruppe? Das „Vinzenz Magazin“ gibt darüber auf 28 Seiten Auskunft. Die Zeitschrift erscheint viermal jährlich in einer Auflage von 35.000 Stück.
„Ich liebe Politik“, schrieb NEOS-Gründer Matthias Strolz in seinem Buch. Mit Ende September 2018 ist für den Politiker "von Berufung" Schluss mit der Politik. Matthias Strolz trat von all seinen politischen Funktionen zurück. „Was mich zu diesem Schlusspunkt in der Politik gebracht hat? Dasselbe, das mich in die Politik geführt hat: die Stimme des Herzens.“ Ferdinand Kaineder, Leiter des Medienbüros der Ordensgemeinschaften Österreich, hat Matthias Strolz in der Kunsthalle Wien zu einem „Schlusspunkt-Gespräch“ getroffen. Nachzulesen ist das Gespräch in der Ende Oktober erscheinenden Ausgabe der ON Ordensnachrichten zum Thema "Schlusspunkt setzen".