Vom 29. Bis 31. Oktober trafen sich rund 30 Ordensfrauen aus der Diözese Linz zu einer Studientagung in Vöcklabruck. Fokus der Beschäftigung war die Dynamik des Ordenslebens in der Gegenwart: Welche Rolle spielen Sendung und Identität? Begleitet wurde die Diskussion von den Gedanken des Moral- und psychotherapeutischen Theologen Georg Beirer aus Bischberg.
„Wenn ich scheid aus diesem Elend und lass hinter mir ein Testament, so wird daraus nur ein Zank, und weiß mir's niemand keinen Dank. Alles verzehrt vor seinem End, das macht ein richtig Testament.“ Was Johann Wolfgang von Goethe vor ca. 150 Jahren schrieb, ist für viele auch heute noch eine grundlegende Frage: Warum brauche ich überhaupt ein Testament? Für mich zählt nur das Jetzt. Sollen doch meine Angehörigen, meine Verwandten alles nach meinem Tod ausmachen! Die Frage nach dem letzten Willen stellt sich auch für Ordensleute. In der aktuellen Ausgabe der ON Ordensnachrichten zum Thema "Schlusspunkt setzen" ist der Beitrag nachzulesen.
Führungskräfte und GestalterInnen aus allen Bereichen unserer Gesellschaft setzten sich im Kardinal König Haus eine Woche gemeinsam mit dem was sie bewirken wollen und dessen Auswirkungen auseinander. Reduktion, Multiplikation und Vertrauen standen dabei im Fokus: Reduktion bedeutet zum Wesentlichen zu kommen #LoslassenBefreit. Multiplikation als Vervielfachung am Beispiel der Brotvermehrung #GerechtigkeitGeht. Vertrauen als wertvolles Gut #BeziehungHeilt.
Unter dem Motto „Werden was wir sind“ findet in dieser Woche ein internationales Treffen der Leitungsteams Marianistischer Schulen in Wien statt. Der Volksschulchor der Albertus Magnus Schule sang „We are the World“ um deutlich zu machen, dass auch kleine Leute Großes leisten können und man die Welt mehr durch Kinderaugen sehen sollte. Die viersprachige Tagung beschäftigt sich mit der Erziehungsidentität der Marianistischen Schulen. So wollen die Teilnehmer gemeinsam der Identitätsfrage nachgehen.
Die vielfältigen Beiträge der Benediktiner zum kulturellen und wissenschaftlichen Erbe Europas vom 8. Jahrhundert bis zur Gegenwart standen im Zentrum einer Tagung, die von 23. bis 25. Oktober 2018 in der Erzabtei St. Peter in Salzburg stattgefunden hat. Unter den prominenten Historikern, die "Benediktiner als Gelehrte" vorstellten, war auch P. Bernard Ardura, der selbst dem Prämonstratenserorden angehört und Präsident des Päpstlichen Komitees der Geschichtswissenschaften im Vatikan ist.
Um Jugendliche in ihren Lebenswelten ein Stück zu begleiten, riefen die Salesianer Don Boscos vor mehr als 30 Jahren das Projekt „Orientierungstage“ ins Leben. Diese Tage bieten Schülerinnen und Schülern Raum an, um sich den Fragen des Lebens, des Miteinanders und des Glaubens zu stellen. Dort, wo das Projekt seine Wurzeln hat, im Don Bosco Haus, fand von 25. bis 28. Oktober 2018 der Grundkurs Orientierungstage statt.
Neu im Internet vertreten ist das Kloster der Ewigen Anbetung in Innsbruck. "Immer mehr Menschen wenden sich über die Gebetsanliegen-Seite und per Email an uns", bestätigt Mutter Oberin Sr. Maria Immaculata Siegele: "Wir wollen gut informieren und so im Internet erreichbar sein."
Existenz und Rückbindung heißt die aktuelle Ausstellung Manfred Hebenstreits in den Räumlichkeiten des Stifts St. Florian. „Das Entgegengesetzte passt zusammen, aus dem Verschiedenen ergibt sich die schönste Harmonie. Es ist in Malerei umgesetzte Lebenserfahrung.“, charakterisierte der Theologe und Kunsthistoriker Rombold Hebenstreits Werk. Finissage ist am 8.11. um 19 Uhr. Die Ausstellung läuft bis zum 11.11.2018.
Der Leiter der Zukunftswerkstatt der Jesuiten in Frankfurt P. Clemens Blattert SJ sieht als Experte bei der Jugendsynode eine Änderung in der Kirche vor allem bei den Bischöfen, den Priestern und an denen, die Funktionen in der Kirche tragen. "Sie müssen etwas wagen.". Synoden zur Jugend in örtlichen Diözesen sieht er als "Selbstbeschäftigungstherapie".