Als betende und für Menschen in Not engagierte Menschen mit „offenen Herzen und offenen Händen“ bezeichnet der Jesuit P. Gerwin Komma, Bischofsvikar für die Orden und Säkularinstitute in der Erzdiözese Wien, die Ordensleute in der Kirchenzeitung „Der Sonntag“ vom 27. Jänner 2019. P. Komma äußerte sich zum „Tag des geweihten Lebens“ am 2. Februar.
Für P. Alphonse Fahin, P. Benjamin Kintchimon, P. Olivier Ongway Matondo und P. Janvier Koutandji ging am Sonntag, 27. Jänner 2019, der Weltjugendtag in Panama mit der Papstmesse zu Ende. 100.000 Jugendliche aus 100 Staaten feierten emeinsam. In Gott gibt es keine Grenze, es gibt nur Brücken, denn wer glaubt, ist nie allein. Das erlebten wir gerade intensiv hier in Panama.“ berichtet P. Fahin, außerdem bereichert das Erleben des Weltjugendtags seinen weiteren Einsatz in der Jugendpastoral, ist er überzeugt.
Zum gestrigen Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus warnte UNO-Menschenrechtskommisarin Michelle Bachelet vor wachsenden Ausgrenzungstendenzen heute. Auch Abt em. Christian Haidinger, 1. Vorsitzender der Superiorenkonferenz der Männerorden meldet sich zu Wort. "Leider haben auch die Kirchen erst nach der Schoa flächendeckend Partei für die Jüdinnen und Juden ergriffen und haben den Bund Gottes mit seinem erwählten Volk bekräftigt und jedweder Theologie der Verachtung abgeschworen. Im Gedenken ist auch Buße angesagt – und die innige Bitte an Gott, unsere Herzen zu berühren und uns zu stärken auf dem Weg der Umkehr!" #wach
Am vergangenen Wochenende weihten Abt Maximilian Heim, Abtpräses der Österreichischen Zisterzienserkongregation und der sri-lankische Kardinal Malcom Ranjith in der Erzdiözese Colombo ein neu gebautes Zisterzienserkloster ein. "Stella Maris" befindet sich nahe der Hauptstadt Colombo, nur wenige Kilometer von der Küste entfernt und in unmittelbarer Nachbarschaft zu einer Wallfahrtskirche. Die drei Gründermönche der neuen zisterziensischen Gemeinschaft in Sri Lanka - Father Silvester, Father Bernard und Father Benedict - haben ihr Noviziat in Österreich absolviert.
„Ich möchte weiterhin der erste Beter des Klosters sein, das ist meine wichtigste Aufgabe,“ verkündete Abt Ambros Ebhart der bei der Abtwahl am 25. Jänner in Stift Kremsmünster für weitere sechs Jahre in seinem Amt bestätigt. Diese Wahl war notwendig geworden, da die laufende Amtszeit von zwölf Jahren am 2. März beendet ist. Es waren 39 Mitglieder des Konvents aktiv wahlberechtigt. Die externe Wahlkommission bestand aus Abtpräses Johannes Perkmann (Stift Michaelbeuern), Erzabt Korbinian Birnbacher (Erzabtei St. Peter in Salzburg) und P. Laurentius Eschlböck (Schottenstift Wien). Als Wahlurne diente der Tassilokelch aus dem 8. Jahrhundert.
Nach der "Gesprächsinsel" (Wien) gibt es nun auch in Eisenstadt mit der „Dominsel“ einen Ort, der zu Gespräch und Begegnung einlädt. Auch bei dieser Einrichtung arbeiten die Ordensgemeinschaften und die Diözese zusammen. "Die Dominsel soll für all jene eine Kraftquelle sein, die das Gespräch und die Begegnung suchen und durch das Reden wieder Mut schöpfen möchten", betont Dominsel-Leiterin Sr. Eveline Bettstein.
Sie blicken #wach und kritisch in die Gesellschaft – deshalb haben die Ordensfrauen und Ordensmänner in Österreich viel zu sagen. Und auch zu schreiben. Die Zeitschriften und Magazine, die von Ordensgemeinschaften und ihrem Umfeld periodisch herausgegeben werden, erreichen eine Auflagenzahl von rund 328.000 Stück.
VertreterInnen der muslimischen, der orthodoxen und zum ersten Mal auch der jüdischen Gemeinschaft sowie der koptischen Kirche und der Buddhisten nahmen am diesjährige multireligiöse Friedensgebet auf Einladung des Schulzentrum Friesgasse der Schulschwerstern in Wien teil.
Die Ordensgemeinschaften Österreich präsentierten am 24. Jänner 2019 im Begegnungszentrum “Quo Vadis” in Wien I die SUMMA 2018. Der 82 Seiten umfassende Jahresbericht, der heuer zum sechsten Mal in einer Auflage von 6.700 Stück erscheint, berichtet über die vorjährigen Themen, Aktivitäten und Kommunikationsauftritt der 192 Frauen- und Männerorden in Österreich.