300 Jahre schon betreut der Franziskanerorden in Frauenkirchen die Wallfahrtskirche. Vieles davon wurde in einer Chronik im Archiv des Ordens niedergeschrieben. Die Chronik dokumentiert die Jahre zwischen 1713 und 1865. Da die Aufzeichnungen aber in Mittellatein geschrieben sind und im Archiv aufbewahrt wurden, waren sie für die Öffentlichkeit nicht zugänglich, erklärte der Vikar des Franziskanerordens, Thomas Lackner. Durch die Übersetzung und Herausgabe des neuen Buchs könne nun jeder nach Lust und Liebe in der Geschichte von Frauenkirchen stöbern.
Die nigerianische Ordensoberin Veronica Openibo hat katholische Kirchenführer aus allen Erdteilen aufgefordert, die Ausbildung von Priestern und Ordensleuten grundlegend zu überdenken. Angesichts des sexuellen Missbrauchs müssten die kirchlichen Ausbildungshäuser, die bei künftigen Geistlichen ein falsches Gefühl von Überlegenheit förderten, ernsthaft in Frage gestellt werden.
Frauenorden-Präsidentin Sr. Beatrix Mayrhofer diskutiert am Donnerstag, 28. Februar 2019, im Bildungszentrum St. Bernhard in Wiener Neustadt über Gender, Menschenrechte und den Umgang mit Frauen. Veranstaltet wird die Podiumsdiskussion mit dem Titel "Zwischen Hijab und Tracht" vom Katholischen Bildungswerk Wien.
Papst Franziskus hat die inhaltliche Ausrichtung des Jesuitenordens offiziell bestätigt und bekräftigt. Das teilte am 20. Februar 2019 die österreichische Provinz der Jesuiten in Wien mit. Die neue Ausrichtung des Ordens betreffe die "großen Nöte unserer Zeit und Welt", so Provinzial P. Bernhard Bürgler.
Sr. Hildegard Teuschl (1937-2009) aus der Schwesterngemeinschaft Caritas Socialis zählt zu den zentralen Gründerfiguren der Hospizarbeit in Österreich. Anlässlich ihres 10. Todestages (18. Februar) wurde ihr zu Ehren im Kardinal König-Haus in Wien XIII ein Kurzsymposium veranstaltet. Tenor der Veranstaltung: Sr. Hildegard sei eine "Wegweiserin, die vielen Menschen Mut gemacht hat".
Die sieben Wiener Ordensspitäler sind Non-Profit-Krankenhäuser, die rund 20 Prozent der stationären Patientinnen und Patienten der Stadt Wien versorgen. Die Leistungsbilanz 2018 zeige klar: Die Leistungen der Ordensspitäler tragen dazu bei, Kosten im Gesundheitswesen zu sparen. Das garantiere den Wienerinnen und Wiener eine weiterhin leistbare Gesundheitsversorgung.
Vor Beginn des vom Papst einberufenen Kinderschutztreffens im Vatikan veröffentlichen die Weltdachverbände eine gemeinsame 4-seitige Erklärung zu ihrem Versagen im Zusammenhang mit allen Formen von Missbrauch. Der oft familiäre Charakter und Zusammenhalt von Ordensgemeinschaften habe die Aufarbeitung zusätzlich behindert. Auch verschiedene kulturelle Umstände weltweit trügen zu Missbrauch und dem ihn umgebenden Tabu bei. Heute bekräftigen sie ihren Einsatz im Kampf gegen Missbrauch.
"Vielen Dank für diese Arbeit, die ich approbiere und als Auftrag bestätige", heißt es in dem Bestätigungsschreiben von Papst Franziskus. Damit bekräftigt er, was zum ersten Mal in der Historie des Ordens möglich war: Alle Mitglieder weltweit haben mitdiskutiert, was die Gesellschaft Jesu in Zukunft bewirken will. 4 Schwerpunkte der Ordensarbeit konnten konkret herausgearbeitet werden.
Das Konventhospital der Barmherzigen Brüder in Linz ist mit seinem Institut für Sinnes- und Sprachneurologie Vorreiter in der Unterstützung von Menschen mit Problemen in den Bereichen Kommunikation, Sprache, Hören und Lernen. Dass Handys im Kindes- und Kleinkindalter vollkommen kontraproduktiv sind, betont Primarius Johannes Fellinger jetzt auch in einer Kolumne in einer großen österreichischen Tageszeitung: Kinder lernen in der Gemeinschaft und durch Vorbildwirkung! #GemeinschaftHält