Abt Vinzenz Wohlwend ist seit Anfang 2019 Vorstand des Zisterzienserklosters Wettingen-Mehrerau. Im Interview mit Katholisch.ch sinniert er über sein Amt, die Herausforderungen und eigene Sichtweisen. Theologie ist für ihn kein geschlossenes System sondern ein Weg zur Herzensbildung. Zisterzienserinnen rät er in der heutigen Zeit Liturgieformen zu finden, die ihrer Spiritualität entsprechen und eigenständig Liturgie zu feiern.
Als besonderen Ehrengast konnte die ksoe Bundespräsident Alexander Van der Bellen von New Yourk kommend beim Festakt am 29. März 2019 im Kardinal König Haus in Wien begrüßen. Die ksoe habe dazu beigetragen "eine aktive Zivilgesellschaft heranzubilden", so Van der Bellen in seinen Dankesworten. Das Motto war: "Zukunft gestalten. demokratisch - solidarisch - gerecht". Grußworte kamen unter anderen vom Jesuitenprovinzial Bernhard Bürgler. Den Hauptvortrag hielt die deutsche Erziehungs- und Sozialwissenschafterin Marianne Gronemeyer. Unter den Festgästen auch viele Ordensleute wie Männerorden-Vorsitzender Abt em. Christian Haidinger und der frühere ksoe-Direktor P. Alois Riedlsperger. #wach
Vom 28.-30. März 2019 fand im Elisabethinum in St. Johann im Pongau und im Privatmissionsgymnasium St. Rupert in Bischofshofen die jährliche Klausurtagung der Vereinigung von Ordensschulen Österreichs (VOSÖ) statt. Der Zusammenhang von Ordenscharisma und Corporate Identity standen im Fokus der diesjährigen Tagung für alle pädagogischen Leitungen der 14 Bildungsstandorte der VOSÖ.
Ilija Trojanow ist Weltbürger und Autor. Für die Ordensgemeinschaften hat er sich im Video-Interview mit den 4 Dimensionen eines #wachen Lebens auseinandergesetzt. So löst er einen horrenden Trugschluss unserer Zeit auf, eröffnet, warum utopische Ideale Gottsuche sind, zeigt auf, dass Wachheit auch Opferbereitschaft sein kann und wie sehr Interreligiosität faszinieren kann.
Vierzehn Ordensfrauen und ein Ordensmann trafen sich vom 25. bis 27. März 2019 im Geistlichen Zentrum Vöcklabruck, um sich über die Grundvoraussetzungen des Gemeinschaftslebens auszutauschen. Kompetent und kreativ begleitet wurden sie dabei von Sr. Anneliese Herzig MSsR. Ihre Impulse und der engagierte Austausch ließen die TeilnehmerInnen erkennen: Das Charisma, der Auftrag der Gemeinschaft und die Gottesbeziehung der/des Einzelnen sind entscheidende Faktoren für die Tragfähigkeit einer Gemeinschaft. #wach
„Ordensgemeinschaften sind entsprechend ihres jeweiligen Charismas wesentliche Brennpunkte kirchlichen Lebens“, heißt es im Perspektivenpapier der Diözese Innsbruck, das am 26. März 2019 im Haus der Begegnung in Innsbruck präsentiert wurde. Die Steyler Missionsschwester Christina Blätterbinder sieht die Orden auf einem guten Weg, was die Vernetzung der Ordensgemeinschaften untereinander und mit der Diözese betrifft. Orden müssten sich weiter öffnen, betonte sie bei der Vorstellung des Perspektivenpapiers.
620 Schulkinder in Venezuela sollen täglich etwas zu essen erhalten. Die Salvatorianer Österreichs wollen ihnen mit einer kostenlosen Mahlzeit helfen, gab P. Josef Wonisch, Leiter der Salvatorianerprovinz Österreich-Rumänien, am 26. März 2019 bekannt. Die Kinder an der salvatorianischen Pfarrschule im Armenviertel Catia in Caracas kommen hungrig zum Unterricht. Die Eltern der Kinder können sich keine Lebensmittel leisten. Unterernährung, Kreislaufschwächen, Konzentrationsprobleme sind die Folgen. "Wir können da nicht einfach zuschauen", kommentierte P. Josef Wonisch die Situation in Venezuela. #sozial #wach
Wer möchte nicht ein besseres Leben, einen tollen Job und mehr Geld verdienen? Davon träumen viele Menschen in Myanmar. Um ihren Traum zu erfüllen, setzen sie auf Schlepper. Doch die Hoffnung auf eine bessere Zukunft wird oft enttäuscht und am Ende wartet Zwangsarbeit – und für viele Frauen Prostitution und die Diagnose HIV-positiv. Katholische Ordensfrauen helfen den Betroffenen. Unterstützung kommt auch aus Österreich.
In fünf Jahren wird es die beliebten beiden Schulen der Franziskanerinnen von Vöcklabruck an der Schwarzstraße – die Volksschule und die Ausbildungsstätte für Kindergartenpädagogen – dort nicht mehr geben. Der Orden zieht sich aus Salzburg zurück und will die Schulen mit derzeit rund 700 Schülerinnen und Schülern einem anderen Träger übergeben. Damit endet eine lange Tradition, denn die früheren Schulschwestern aus Oberösterreich sind schon seit 1887 in Salzburg aktiv.