Der 1960 in Innsbruck-Mühlau geborene Franziskanerpater Nikolaus Schöch wurde als erster Österreicher zum (Ehe-)Bandverteidiger („Defensor vinculi“) am vatikanischen Höchstgericht der Apostolischen Signatur ernannt, wie Vatican News berichtet.
Anlässlich der weltweiten Week For Future (Woche für die Zukunft) von 20. bis 27. September 2019, die im Earth Strike am Freitag ihren großangelegten Schlusspunkt findet, setzen viele Ordensschulen Schwerpunkte, die sich mit dem Thema Umweltschutz und Schöpfungsverantwortung auseinandersetzen.
Manche würden die stundenlangen Bootsfahrten auf den Flüssen des Amazonasgebietes für eintönig halten. Für Birgit Weiler ist es eine willkommene Zeit der Ruhe und Meditation. "Ich liebe es, wenn stundenlang die Landschaft an mir vorbeizieht, mit den Grünschattierungen des Waldes und den Anlegestellen der Dörfer", sagt die in Deutschland geborene Missionsärztliche Schwester und promovierte Theologin. Sie ist dann unterwegs zu einer Gemeinde tief im Regenwald. Ende Juli berichtete Weiler bei der heurigen Weltkirche-Tagung in Wels von ihrer Arbeit. Jetzt hat sie Papst Franziskus zur Teilnahme an der Sondersynode über die Zukunft des Amazonasgebiets ab 6. Oktober in den Vatikan eingeladen.
Anlässlich der weltweiten Earth Strike-Demonstrationen am 27. September 2019 betonte Geschäftsführerin Maria Habersack, dass die "Vereinigung von Ordensschulen Österreich" (VOSÖ) die Fridays for Future-Bewegung ideell unterstützen wird. Zwar sei eine Beteiligung am Earth Strike ein privates Engagement, eine Teilnahme wird jedoch ermöglicht, indem „wir ein Ansuchen der Eltern bzw. Erziehungsberechtigten um Freistellung befürworten", so Habersack.
Unter dem Motto "Kaiser, Könige und Philosophen" bietet der diesjährige Tag des Denkmals am 29. September eine Fülle an Denkmälern, die mit großen Persönlichkeiten des Staatswesens und der Geistesgeschichte in Verbindung gebracht werden können. Unzählige denkmalgeschützte Objekte - darunter Kirchen, Klöster, Burgen, Schlösser, archäologische Grabungen und historische Siedlungen - öffnen bei freiem Eintritt ihre Tore und ermöglichen mit speziellen Programmpunkten und Führungen einen besonderen Blick auf das kulturelle Erbe.
Erzbischof Franz Lackner weihte im Beisein seines Vorgängers, Alterzbischof Alois Kothgasser, den neuen Volksaltar ein. Vertreter der Ökumene, sowie 15 Äbte und Pröpste und rund 1000 Gläubigen feierten mit. Zum ersten Mal in der 1300-jährigen Geschichte der Erzabtei nahm ein Salzburger Erzbischof eine solche Weihehandlung in St. Peter vor, deren Stiftskirche knapp ein Jahr lang umfassend renoviert wurde.
Am 20. September 2019 fand nach rund zweijähriger intensiver Planungsphase im Bildungszentrum Kenyongasse die Spatenstichfeier zu den geplanten umfangreichen Umbau- und Neubaumaßnahmen statt. Bildungszentrum-Geschäftsführer Martin Pfeiffer stellte das Bauprojekt vor, von dem mehr als 2.000 Schülerinnen und Schüler und ca. 250 Pädagoginnen und Pädagogen profitieren werden. Männerorden-Vorsitzender Abt em. Christian Haidinger leitete die Segensfeier.
Die Erzabtei St. Peter in Salzburg ist am 26. und 27. 9. Gastgeber für eine internationale Tagung über die ältesten Bibliotheken der Welt. Die Vertreter der 4 ältesten Häuser in Verona, auf dem Sinai, in St. Gallen und St. Peter diskutieren historische Fragen und beraten über künftige Herausforderungen. Viele Stifte besitzen ebenfalls herausragende Bibliotheken deren Erbe tragende Bedeutung hat: „Die Bewahrung des kulturellen Bucherbes der Orden steht immer im Zusammenhang mit dem Wirken der Gemeinschaft. Es ist in seinem Bestand als Gesamtheit zu betrachten und spiegelt die Ordensgeschichte wider.“, so Karin Mayer, Leiterin des Bereichs für Kulturgüter der Orden.
Martin Gsellmann ist der neue Leiter des Medienbüros der Ordensgemeinschaften. In diesem neuen Video stellt er sich vor, erklärt warum es das Medienbüro als Dreh- und Angelpunkt braucht, warum bestmögliche Kommunikation dann passiert, wenn es kurz still wird, wieso die Medienstelle Informationen nicht wie ein Trichter bündeln möchte und warum Ehrlichkeit auch bedeutet, sich Schwächen einzugestehen und dennoch nicht weniger Kraft zu haben, in dem, was man tut.