Vom 1. bis 5. Juli 2019 finden die „Ottmaringer Tage“ - die Begegnung von Ordenschristen und Angehörigen geistlicher Gemeinschaften verschiedener Kirchen in Ottmaring (bei Augsburg) statt. Zum Thema „Ordenschristen - Miteinander heute Kirche sein“ werden gut 100 Teilnehmende aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Italien erwartet. Die von der Arbeitsgruppe „Miteinander der Orden“ und der Fokolar-Bewegung veranstaltete Tagung wird von den Ordensgemeinschaften Österreich und der Deutschen Ordensobernkonferenz unterstützt.
Der bisheriger Leiter der deutschsprachigen Redaktion von Vatican News, Jesuit P. Bernd Hagenkord, warnt in einem Interview (25.6.2019) mit der Kooperationsredaktion österreichischer Kirchenzeitungen davor, in der im Herbst bevorstehenden Amazonien-Synode Probleme der Kirche in Europa und Nordamerika wie etwa den Wunsch nach verheirateten Priestern zu thematisieren. Dies werde nur zu großen Enttäuschungen führen. Die Diskussion rein europäischer Fragen wie Sexualmoral, Macht und Autorität wird in Amazonien als "neuer Kolonialismus" gesehen.
Bei der großen „Abstaubaktion“ im Sommer 2018 führte Stiftsbibliothekar Friedrich Buchmayr mit dem Kleriker Clemens Kafka Reinigungs- und Ordnungsarbeiten im Archiv und in der Bibliothek des Stiftes St. Florian durch. Dabei stießen die beiden Germanisten völlig überraschend auf zwei neue Fragmente der Riesenbibel. Sie gilt als größte mittelalterliche Handschrift Österreichs.
Für Dienstag, 26. November 2019 laden die Ordensgemeinschaften Österreich Ordensleute und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Tätigkeitsbereichen der Orden zum Ordenstag 2019 ins Kardinal König Haus in Wien ein. Das #einfach prägt den ganzen Ordenstag. Der Tag ist auch der Start in das #einfach-Jahr 2020, in dem die Ordensleute mit ihrem Gelübde der Armut in verschiedenen Facetten und in allen Lebensbereichen das einfache Leben konsequent zum Ausdruck und zur Geltung bringen wollen.
Rund 6.200 Kinder und Jugendliche werden in den Kindergärten und Horten der "Vereinigung Katholischer Kindertagesheime" (KKTH) in Wien betreut. "Und jedes Jahr kommen zumindest einige neue Gruppen hinzu", betont KKTH-Vorsitzende Sr. Karin Kuttner im "Kathpress"-Interview. In der KKTH sind die Kindergärten und Horte der katholischen Orden, kirchlichen Institute und ordensnahen juristischen Personen in Wien zusammengeschlossen. Die KKTH hat derzeit 21 Mitglieder (Ordensgemeinschaften/Ordensschulvereine) mit 30 Kindergarten- und 24 Hortstandorten. In diesen gibt es insgesamt wiederum rund 300 Kindergarten- bzw. Hortgruppen. Die KKTH feiert 2019 ihr zehnjähriges Bestehen.
Wer sichert und finanziert in Zukunft nachhaltig die Pflege? Das wird derzeit heftig diskutiert. Unter dem Motto "Mit Grenzen umgehen" diskutieren am 27. Juni 2019 auf Einladung der Grazer Elisabethinen Experten über dieses Thema. Um sinnvolle Entwicklungslinien für Betreuung und Pflege, die wesentliche Zukunftsperspektiven für ein nachhaltiges Gesundheitswesen in einer humanen und vitalen Gesellschaft sind, geht es beim Symposium.
Posten, liken, teilen, kommentieren: Das Benediktinerstift Admont verfolgt eine ausgefeilte Marketing-Strategie, durch die das Kloster monatlich bis zu einer viertel Million Menschen erreicht. Tendenz stark steigend. Durchgestartet ist man vor rund einem Jahr. Seither wuchs die Zahl der erreichten Personen von 10.000 auf 225.000 pro Monat an. Eine viertel Million Menschen also, denen das Stift Admont insbesondere auch religiöse Botschaften übermittelt: „Uns Benediktinern ist es ein Grundauftrag, die Botschaft Jesu in alle Welt hinaus zu tragen. Das Internet dafür nicht zu nützen, wäre eine vertane Chance“, spricht Frater Vinzenz Schager. Vor allem auf Facebook sind die Ordensmänner aktiv und betreiben damit „online Seelsorge“.
Feministisches und kirchliches Engagement schließen sich nicht aus betonten die Theologinnen Bernadette Embach und Maria Rhomberg von der Diözese Inssbruck in ihrem Artikel auf der Theologie-Plattform „feinschwarz.net“. Sie richten sich auch an jene, für die die katholische Kirche als „Modellform einer überholten patriarchalen Struktur“ gilt. Die beiden haben auch die Blog-Fraueninitiative "bleiben, erheben, wandeln" gegründet, in der auch Generalsekretärin der Frauenorden Sr. Cordis Feuerstein mitschrieb und daran erinnerte, dass es die Frauen waren, die den Aposteln die Botschaft brachten.
P. Arturo Sosa, Generalobere der Jesuiten, ist von Freitag 21. Juni 2019 bis Sonntag, 23. Juni 2019 zu Besuch in Wien. In einer Pressekonferenz berichtete er, wie sich die Gesellschaft Jesu in den nächsten zehn Jahren ausrichten möchte.