Nachdem am Montag, 03. August, ein Mitbruder positiv auf Covid-19 getest worden ist, befinden sich alle 11 Ordensmänner der Abtei Michaelbeuern in Quarantäne. Besonders tragisch: Gestern starb ein Mitbruder nach langer, schwerer Krankheit.
Das Zisterzienserstift Wilhering gedenkt dieser Tage in besonderer Weise des Schicksals des Klosters während der NS-Zeit, wo insgesamt neun Mitbrüder ab Sommer 1940 in NS-Haft oder ins Konzentrationslager kamen, berichtete Stiftsprior P. Johannes Mülleder gegenüber Kathpress.
Die Coronakrise bringe viele Ordensleute dazu, "den Kern des Charismas ihres Gründers oder ihrer Gründerin noch genauer zu bestimmen und dessen zeitlosen Gehalt zu suchen", so Kardinal João Braz de Aviz im Zuge eines Interview mit der aktuellen Ausgabe der spanischen Ordenszeitschrift "SomosCONFER".
Das Exerzitienhaus der Herz-Jesu-Missionare, ehemals eine Beherbergungs- und Ausbildungsstätte für Theologiestudenten, öffnet ab Sommer 2020 seine Türen für Studierende und wird ab nun betrieben von der Akademikerhilfe. Das Heim verfügt derzeit über etwa 25 Plätze die später auf 40 aufgestockt werden sollen.
Sr. Helen Prejean ist 81 und begleitet seit Jahrzehnten Todeskandidaten in den USA. Mit dem Ende des 17-jährigen Moratoriums für Hinrichtungen betont sie, dass dabei die christliche Perspektive der Erlösung sowie die Hoffnung auf Veränderung eines Menschen völlig fehlen.
P. Bernhard Bürgler SJ tritt sein neues Amt am 27. April 2021 mit der Gründung der neuen Jesuiten-Provinz an. Diese wird die bisherigen Provinzen Österreich, Deutschland, Litauen-Lettland und der Schweiz ersetzen.
Der Priester aus dem Stift Göttweig, Pater Leonhard Obex, ist gelernter Koch und hat vor seiner Priesterlaufbahn für seine kulinarischen Kreationen sogar die eine oder andere Prämie eingeheimst, wie in der Serie "Mein Hobby" in der "Kirche bunt" zu lesen ist.
Vom Benediktinerstift Melk bis Maria Roggendorf: Für Kurzentschlossene gibt es noch die Möglichkeit, sich gemeinsam mit Weihbischof Stephan Turnovszky auf spirituelle Spurensuche durch die Wachau zu begeben und die Benediktiner neu kennenzulernen.
Sr. Gertrud Müller hat Mitte Mai - mitten in der Coronakrise - die Leitung des "Antoniushauses" in Feldkirch übernommen, wie die Vorarlberger Nachrichten berichteten. Mit 80 Jahren ist das durchaus eine Herausforderung aber bei weitem nicht die erste im Leben der Kreuzschwester.