In der aktuellen Ausgabe von "Der Sonntag" spricht die Grazer Soziologin Isabelle Jonveaux über Eros und die neue Rolle der Askese in Klöstern. Sie war auch zum diesjährigen Fest der Orden als Gastrednerin geladen.
Es wird ein Nachfolger für den im April verstorbenen Großmeister Dalla Torre gesucht. Als katholischer Orden ist der Souveräne Malteserorden dem Heiligen Stuhl unterstellt.
Die Kirchentüren von Ordensgemeinschaften der Wiener Innenstadt werden heute mit ein paar Ausnahmen geöffnet sein. Ein Zeichen für ein offenes Wien. Einige der hier ansässigen Ordensgemeinschaften intensivieren auch ihre Gesprächsangebote nach dem Terroranschlag, wie die Gesprächsinsel im Schottenstift.
Die Vorsitzenden der Österreichischen Ordenskonferenz zeigen sich betroffen über den Anschlag in Wien und plädieren dafür bewusst Zeichen der Offenheit zu setzen, um sich in Gebet und Gedenken zu verbinden.
P. Bernhard Bürgler, Provinzoberer der österreichischen Jesuiten war selbst in unmittelbarer Nähe des gestrigen Terrorgeschehens. «Meinen Hass bekommt ihr nicht» ist auch seine Botschaft, denn der Auftrag aller Ordensleute sei die Verständigung zwischen den Menschen und zwischen den Religionen.
Für jede Ordensgemeinschaft und jedes Säkularinstitut ist das Gedenken an die Gründerpersönlichkeit ein Festtag. Damit erinnern sie sich an ihren Ursprung, das Leben, Wirken und Charisma jener Person, die ihrem Leben in der jeweiligen Ordensgemeinschaft den entscheidenden Impuls gegeben hat. Die jeweiligen Gedenktage sind auch immer in der aktuellen ON Ordensnachrichten aufgelistet.
Wegen einiger bestätigter Corona-Erkrankungen wurde über das Missionshaus St. Gabriel in Maria Enzersdorf eine behördliche Quarantäne verhängt. Die betroffenen Patres sind zum Glück symptomlos.
Hektische Leistungsgesellschaften bieten immer weniger Raum zur Trauer. Doch der Tod gehört zum Leben, und Trauer und Verlust sollen, müssen und dürfen Ausdruck finden. Der Trauer.Raum mitten im 1. Wiener Bezirk ist genau dafür da. Seine Tore stehen für SIE offen.