Josef Pillhofer. Zwischen Abstraktion und Figuration
Josef Pillhofer (1921–2010), einer der prägenden Bildhauer der österreichischen Nachkriegsmoderne, ist 2026 im Museum für Gegenwartskunst Admont eine Ausstellung gewidmet. Im Zentrum seines Schaffens standen Fragen nach Räumlichkeit, Tektonik, Be-wegung und den Möglichkeiten der Reduktion. Die menschliche Figur und die Landschaft blieben dabei konstante Bezugspunkte in einer gleichzeitigen Auseinandersetzung mit naturalistischen und abstrakten Formprinzipien.
Die Ausstellung vereint frühe Arbeiten der 1950er-Jahre – geprägt von der internationalen Dynamik der Nachkriegsmoderne und der Ausbildung bei Ossip Zadkine in Paris – mit zentralen Werken aus allen Schaffensphasen. Bronzeskulpturen unterschiedlicher Dimension, Zeichnungen, Mischtechniken, Collagen und ein Bildteppich zeigen die vielfältigen künstlerischen Ausdrucksweisen. Ein abschließender Raum stellt Pillhofers Landschaftszeichnungen Arbeiten von Hannes Schwarz (1926−2014) gegenüber. Unterschiedliche Strategien der Annäherung an Natur, Raum und Architektur werden sichtbar. Besonderer Dank gilt den privaten Leihgebern, die diese Ausstellung mit über 60 Leihgaben möglich machen.
Vernissage
am Donnerstag, 19. März 2026, um 17.00 Uhr im Museum für Gegenwartskunst des Stiftes Admont
Zur Ausstellung spricht: Michael Richter-Grall, MA