Rund zweihunderte Besucherinnen und Besucher sowie zahlreiche Ehrengäste waren am 4. Mai zum Stift Seitenstetten gekommen, um die vor zwei Wochen eröffnete Ausstellung „Wallfahren & Pilgern“ ihrem Namen gemäß mit einer "Eröffnungswallfahrt" zu feiern. Abt Petrus Pilsinger begleitete die Wallfahrer vom Austellungsort auf einem idyllischen Weg auf den Sonntagberg. Anlass war neben der Ausstellungseröffnung auch die Revitalisierung von Mostviertler Pilgerwegen.
Von 27. April bis 02. Mai fand im Lilienhof in St. Pölten die Novizenwoche der Österreichischen Orden statt. 14 Novizen aus ganz Österreich nutzten die Gelegenheit, sich kennenzulernen, miteinander ins Gespräch zu kommen und über ihren Entschluss, Ordensmänner zu werden, zu reflektieren. Dabei zeigte sich, dass ihnen eines gemeinsam war: Sie alle hatten sich erst nach ihrer beruflichen Ausbildung entschieden, ihrer Berufung zu folgen.
Die Steyler Missionare von St. Gabriel und die Katholisch-Theologische Fakultät Wien laden zum vierten Mal zur internationalen Workshop-Reihe "Kontextuelle befreiende Theologien" ein. Heuer liegt der Schwerpunkt mit dem Thema "Macht und ..." auf dem Bereich feministische Theologie. Den Startimpuls mit einer öffentlichen Vorlesung am 15.5. an der Uni Wien setzt niemand geringerer als die international bekannte Pionierin feministischer Bibelhermeneutik, Elisabeth Schüssler-Fiorenza von der Havard University.
Das Gymnasium des Benediktinerstifts St. Paul im Lavanttal (Kärnten) spielt im Bereich Bildung eine Vorreiterrolle: Zum Startschuss für die Generalprobe zur Zentralmatura am 5. Mai 2014 sind die Ordensschule und die Liese Prokop Privatschule für Hochleistungssportler in Maria Enzersdorf (NÖ) die einzigen Schulen, in der die Schülerinnen und Schüler die komplette neue Matura (inklusive neuer mündlicher Matura und vorwissenschaftlicher Arbeit) absolvieren können.
Am Samstag 3. Mai 2014 füllte sich der St. Florianer Stiftshof nach und nach mit rund 1000 PilgerInnen, die zwischen einem und fünf Tagen aus allen Teilen Oberösterreichs unterwegs waren. Unter ihnen auch viele Ordensfrauen und -männer.
Freude an der Musik, Lust und Leidenschaft am gemeinsamen Musizieren hat Schwestern verschiedener Ordensgemeinschaften zusammengeführt und angeregt, einen Chor zu gründen. Lebens-Zeichen nennt sich der Schwesternchor. Am 10. Mai 2014, dem Vorabend des Weltgebetstags um geistliche Berufungen, gestaltet er um 18 Uhr musikalisch den Gottesdienst in der Michaelerkirche, 1010 Wien.
Aufgrund der schwierigen finanziellen Situation wurden von Bund und Land Subventionen gestrichen - das zwang die Generalversammlung des Vereins für Bildung und Erziehung der Halleiner Schwestern Franziskanerinnen (HSF), eine schmerzliche Entscheidung zu treffen: Die Höhere Lehranstalt und Fachschule für wirtschaftliche Berufe in Hallein wird aus heutiger Sicht 2019 am Standort auslaufen.
Das diesjährige Franziskanische Frühjahrssymposium im Seminarhaus St. Klara der Franziskanerinnen in Vöcklabruck am Dienstag 29. April 2014 widmete sich dem Thema „Leben und Sterben – zur Kultur des Sterbens heute".
Unheimliches Durchsetzungsvermögen und ein unbeugsamer Wille zeichnete die Tirolerin Anna Dengel aus. Die 1892 im Tiroler Außerfern geborene Anna wollte unbedingt Medizin studieren oder in die Mission gehen, schaffte beides - und gründete dazu noch eine Ordensgemeinschaft. Heute arbeiten über 600 „Missionsärztliche Schwestern“ weltweit in Sinne ihrer Gründerin als Ärztinnen, Hebammen, Pharmazeutinnen in den „Holy Family Hospitals“ des Ordens und in staatlichen Gesundheitszentren.