„Wer ein Liederheft in der einen und eine Kerze in der anderen Hand hat, kann keinen Stein aufheben!“ Der evangelische Bischof Michael Bünker zitierte am 9. Juli 2014 bei der Eröffnung der Ökumenischen Sommerakademie im Stift Kremsmünster den kürzlich verstorbenen Pfarrer Christian Führer aus Leipzig, der mit dem Montaggebet in der Nikolaikirche vor 25 Jahren ein wesentliches Signal für den Fall der Mauer in Deutschland setzte. Die Ökumenische Sommerakademie steht unter dem Thema: „Gewalt im Namen Gottes – Die Verantwortung der Religionen für Krieg und Frieden.“
„Auszeichnen heißt wertschätzen, anerkennen und danken“, heißt es am 8. Juli 2014 bei der Laudatio für die vom Land Oberösterreich ausgezeichneten sieben Ordensfrauen und -männer in den Redoutensälen.
Internationalisierung ist ein Kennzeichen der Orden. Die Gemeinschaften sind weltweit vernetzt. Das macht den Horizont weit. Mitschwestern und Mitbrüder aus anderen Kontinenten bereichern das Zusammenleben und -arbeiten und helfen in der Verkündigung und in anderen Werken der Orden. Doch bis sie hierherkommen und bleiben können, sind einige Hürden zu überwinden – und ist viel Geduld gefragt.
Ein Blick hinter Klostermauern. Eine Spurensuche bei unterschiedlichen Gemeinschaften und ihren Lebensformen: z.B. den Salvatorianerinnen, den Marienschwestern vom Karmel, den Steyler Missionaren oder im Haus der Stille über die gesellschaftliche Bedeutung der Klöster oder über alte Mauern und neue Herausforderungen. Zu hören in der Reihe Radiokolleg vom 7. bis 10. Juli 2014 jeweils um 9.30 Uhr auf Ö1.
Seine Füße haben ihn schon weit getragen: quer durch Österreich, nach Assisi, von seiner Heimat Kirchschlag nach Thüringen. Den Johannesweg durchs Mühlviertel kannte er noch nicht. Für Ferdinand Kaineder, den Leiter des Medienbüros der Ordensgemeinschaften Österreich, eine Herausforderung. Denn Lust aufs Gehen und auf Neues hat er immer.
Der Benediktiner P. Laurentius Eschlböck vom Schottenstift in Wien wurde in der Vorstandssitzung der Superiorenkonferenz am 2. Mai 2014 zum Referenten für kanonisches Recht bestellt. Er folgt auf P. Bruno Primetshofer, der am 26. März 2014 verstorben ist.
Vor rund elf Jahren wurde das Projekt „Pilgrim-Schule“ ins Leben gerufen mit dem Ziel, Umweltschutz und Nachhaltigkeit mit Spiritualität zu verbinden. Bisher haben bereits 161 Schulen, Lehrerausbildungsstätten, Hochschulen und Bildungshäuser Pilgrim-Zertifikate erworben – ein Erfolg, der mittlerweile auch international Schule macht.
Als „Tankstellen für die Seele“ bezeichnet die Chefredakteurin der Zeitschrift "Welt der Frau", Christine Haiden, die Klöster, die „ihre Erfahrungen und ihre Schätze mit uns teilen“. Deshalb hat das vielfältige und attraktive Angebot der Klöster eine Sonderausgabe bekommen.
Das Krankenhaus Friesach bekommt nach 811-jährigem Bestehen einen neuen Eigentümer: Der Deutsche Orden tritt sein Kärntner Spital an eine GmbH namens "DOKH Unterstützung und Förderer" ab. Zwei Manager, die dem Orden schon bisher verbunden waren, bekamen die Immobilie und damit auch das Krankenhaus geschenkt. Sie sind sogenannte "Familiare" des Ordens. Darunter versteht man meist weltliche Männer und Frauen, die den Orden unterstützen.