Mit 190 betreuten Jugendlichen – 162 als Interne und zusätzlich 28 Schüler bei den Lernzeiten – beginnt das neue Schuljahr 2019/20 im Schülerheim Don Bosco. Neu im Haus ist auch Salesianerpater Peter Rinderer SDB, der als Direktor das Schülerheim leitet. Für den gebürtigen Vorarlberger ist das Schülerheim ein Lebens- und Lernort. Er konnte das Haus schon während seiner Ausbildung kennenlernen.
In den letzten Woche entschieden sich mehrere junge Ordenschristen dafür, sich fester an ihre Gemeinschaften zu binden und legten feierlich ihre Gelübde zu einem einfachen, gemeinsamen und wachen Leben ab. Sr. Hanna Maria Tuder (28) legte ihre Gelübde auf Lebenszeit ab und wurde in die Gemeinschaft der Marienschwestern aufgenommen. Bruder Julian Kendziora (24) und Pascal Mettler (30) legten ihre zeitlichen Gelübde am Kapuzinerberg ab (man konnte sie gar per Live-Stream auf Youtube mitverfolgen), P. Alois Köberl gab sein Versprechen in Stift Melk und Sr. Isabel (30) trat bei den Franziskanerinnen von Vöcklabruck ins Noviziat ein. Am 21. September werden Prakash Kamalapuram (30) und Ratheesh Kumar Rajappan (33) bei den Piaristen ihre Ewige Profess feiern.
Der 52-jährige Putzleinsdorfer Lukas Dikany war drei Jahre lang Pfarrer in Arnreit sowie Krankenhausseelsorger im LKH Rohrbach und zuvor 18 Jahre lang Prior des Stiftes Schlägl gewesen, bevor er am 11. Juni 2019 zum Nachfolger von Martin Felhofer gewählt worden war. Felhofer hatte das Amt des Abtes von Stift Schlägl 30 Jahre lang innegehabt.
Mit Sr. Hermi Dangl SSpS erhielt die Wiener Gesprächsinsel eine neue Teamleiterin. Nach der Pensionierung der langjährigen internen Leiterin Angie Simek-Hall im Sommer, war eine Nachbesetzung notwendig. Als neues Mitglied im hauptamtlichen Team begann Sr. Nathanaela Gmoser OSB im September ihre Arbeit in der Insel. Komplettiert wird dieses Team mit Brigitte Vater-Sieberer. Die Gesprächsinsel (1010 Wien, Freyung 6A) ist eine gemeinsame Einrichtung der Österreichischen Superiorenkonferenz mit der Kategorialen Seelsorge der Erzdiözese Wien. Sie ist geöffnet von Montag bis Freitag von 11 bis 17 Uhr (bzw. nach Anmeldung bis 19 Uhr). Das Angebot ist kostenlos und anonym; eine Anmeldung ist nicht notwendig.
17 FloristInnen aus Österreich, Deutschland und der Slowakei werden heuer an der Akademie für Naturgestaltung zu Meistern gemacht. Die gesamte Ausbildung wird jährlich im Zisterzienserstift Zwettl abgehalten und auch die Meisterprüfung wird hier abgehalten. Am 7. Und 8. September von 10- 19 Uhr sind die floralen Meisterarbeiten in den historischen Räumen und den Gärten zu bestaunen.
Am 29. September feiern die Klöster des Zusammenschlusses Klösterreich den Tag des Denkmals. Unter dem Motto "Kaiser, Könige und Philosophen“ wird so zu einer kulturgeschichtlichen Reise eingeladen. Diese Klöster öffnen bei freiem Eintritt ihre Tore und machen Geschichte und Kultur erlebbar: Stifte Altenburg, Dürnstein/Herzogenburg, Göttweig, Klosterneuburg, Lilienfeld, Zwettl, Kremsmünster, Lambach, St. Florian und St. Paul im Lavanttal.
Lassen sich Vorurteile und Rassismus ent-lernen? Dieser Frage geht die Kultur- und Sozialanthropologin Mag.a Birgit Prochazka in ihrer Dissertation nach. Die Salvatorianischen Gemeinschaften fördern ihre wissenschaftliche Arbeit mit einem dreijährigen Stipendium im Umfang von insgesamt 30.000 Euro. Im Rahmen einer Pressekonferenz im Quo Vadis, dem Begegnungszentrum der Ordensgemeinschaften Österreich, wurde dieses Stipendium am 4. September 2019 offiziell übergeben.
Die Ars Electronica veranstaltet heuer am 7. 9. das AlxMusic Festival im Augustiner Chorherrenstift. Für Kustos Harald Ehrl entspricht es dem Schöpfungsglauben, dass ein religiöses Haus Herbege für Künstliche Intelligenz wird: „Ein Kloster ist nicht aus der Welt“ betont er im APA-Interview.
Erinnerungen an die schrecklichen Tage der vergangenen Jahre und Angst vor einer nie mehr möglichen Rückkehr in die Normalität: Das macht derzeit in Aleppo, der einstigen Wirtschaftsmetropole Syriens, die Runde. In den Sommermonaten sei die Situation erneut schlechter geworden, berichtete der Pfarrer der Franziskanerkirche von Aleppo, P. Ibrahim Al-Sabagh in einem Interview vor dem jüngsten brüchigen Waffenstillstand für die Rebellenhochburg Idlib der Nachrichtenagentur "AsiaNews". "Für die christliche Gemeinschaft bedeutet das, dass sich eine neue Welle von Familien, die bisher ausgehalten haben, jetzt doch die Entscheidung fällt, das Land definitiv zu verlassen", so der Ordensmann.