Die Ordensspitäler waren ein wichtiger Player bei der Bewältigung der Covid-19-Pandemie, die sie umgekehrt vor viele Herausforderungen stellte - vor allem in finanzieller Hinsicht.
Die "Ottmaringer Tage" fanden dieses Jahr Corona-bedingt im virtuellen Raum statt. Zum Thema "Baue(t) meine Kirche wieder auf: Gemeinschaft der Charismen und Zukunft" gab es eindringliche Appelle für Kirche als Gemeinschaft und mutige erste Schritte.
2020 feiern die Dominikanerinnen Wien 150 Jahre und hatten dazu ein vielseitiges Programm geplant. Doch dann kam Corona, vieles wurde abgesagt. Heute kam nun die Entscheidung, auch die beiden Highlights, das Festkonzert und die Jubiläumsmesse mit Kardinal Schönborn, abzusagen.
Viele Reaktionen erreichten nach der angekündigten Neustrukturierung der ksoe die Österreichische Ordenskonferenz. Jahrzehntelang wurde diese im Jahr 1959 gegründete Institution durch Jesuiten geleitet.
Generalsekretärin Sr. Christine Rod MC spricht im Interview in den soeben erschienen Ordensnachrichten über ihre Erfahrungen in der Corona-Zeit in Israel, zum Berufseinstieg in der Österreichischen Ordenskonferenz und zu ihren Zielen für die Arbeit als Generalsekretärin.
Die Salvatorianerin Sr. Maria Schlackl SDS vom Ordensfrauen-Netzwerk SOLWODI kritisiert die Öffnung von Bordellen in Zeiten von Corona scharf: „Überall wird auf Abstandhalten gesetzt, Schulen werden geschlossen und im Bordell scheint das keine Rolle zu spielen.“
Derzeit gehen Unternehmen unter dem Hashtag #stophateforprofit gegen Hasskommentare auf Facebook vor. Auch die Benediktinerabtei Münsterschwarzach schließt sich an – wenn auch mit anderen Methoden.
Unverständnis angesichts der geplanten Schulschließungen in Oberösterreich kam am Mittwoch aus den Reihen der heimischen Ordensschulen. Kinder und Jugendliche seien nicht verantwortlich für den neuen Anstieg an Covid-19-Fällen, aber wieder einmal - gemeinsam mit den Eltern - die ersten Leidtragenden gesetzter Maßnahmen, so Clemens Paulovics, Bildungsbereichsleiter der Ordensgemeinschaften Österreich, in einer Aussendung.
Die Barmherzigen Schwestern waren seit 1849 im Medizin- und Bildungsbereich tätig. Die Schule wurde bereits 2010 der "Vereinigung der Ordensschulen Österreich" übergeben und bleibt bestehen.