„Europa ist nicht die Weltkirche, sondern ein kleiner Teil von ihr.“ – Das betonte die heimische Ordensfrau und langjährige Afrika-Missionarin Sr. Johanna Datzreiter im Interview mit der St. Pöltner Kirchenzeitung „Kirche bunt“. Insofern ärgere es sie auch, wenn in Österreich die afrikanische Kultur nicht genug geschätzt werde.
Unter dem Motto „Eins in Christus, vereint in der Mission“ begeht die katholische Kirche am 18. Oktober 2026 zum 100. Mal den Weltmissionssonntag. In seiner Botschaft zu diesem Tag betont Papst Leo XIV., dass die missionarische Verantwortung der Kirche in ihren eigenen Reihen beginnt. Sr. Anneliese Herzig, Leiterin des Bereichs Mission und Soziales der Österreichischen Ordenskonferenz, hat sich die Papstbotschaft genauer angesehen.
Am 14. Oktober 2026 tagte die Niederösterreichische Äbtekonferenz im Stift Klosterneuburg – erstmals unter dem Vorsitz von Propst Anton Höslinger. Er war im Juni 2026 zum Vorsitzenden gewählt worden. Im Mittelpunkt standen Fragen der Strukturierung der Pfarren. Im Anschluss nahmen Altlandeshauptmann Erwin Pröll und seine Gattin Elisabeth am traditionellen Mittagessen mit den Äbten teil.
Am 14. Oktober 2026 traf sich die Ordenskonferenz der Diözese Innsbruck. Als Referent war diesmal Maximilian Markschläger, Leiter Marketing, Werbung und Sponsoring der Wiener Städtischen Versicherung in Tirol und Gesellschafter-Geschäftsführer der URBAN AGENCY GmbH, zu Gast. Er sprach über die Schnittstelle von Theologie, Markenführung und Wirtschaft und darüber, warum Sichtbarkeit erst nach der Sendung kommt.
Seit mehr als 20 Jahren ist die Steyler Missionsschwester Sr. Hemma Jaschke ehrenamtlich mit dem Canisibus der Caritas Wien unterwegs. Sie verteilt warme Suppe an armutsbetroffene Menschen, hört zu und schenkt Aufmerksamkeit. Anlässlich des internationalen Tag des Brotes am 16. Oktober erzählt sie in der neuen Folge des Podcasts „Orden on Air“ der Österreichischen Ordenskonferenz von bewegenden Begegnungen, hartnäckigen Vorurteilen und davon, warum manchmal eine einzige Blume mehr bewirken kann als viele Worte.
Wie kann Bildung das Leben von Menschen verändern, die durch Krieg, Flucht oder gesellschaftliche Benachteiligung kaum Zukunftsperspektiven haben? Jesuit Worldwide Learning (JWL), das seit vielen Jahren von jesuitenweltweit unterstützt wird, eröffnet jungen Menschen weltweit den Zugang zu Hochschulbildung. Anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Organisation waren Magdalena Nauderer, verantwortlich für die JWL-Arbeit im Irak und im Nahen Osten, und die Absolventin Christine Wehbe aus Syrien in Wien zu Gast. Im Gespräch mit der Österreichischen Ordenskonferenz erzählen sie, wie Bildung neue Perspektiven schafft, Frauen stärkt und gesellschaftliche Veränderungen anstoßen kann.
In einem Interview mit der Kronen Zeitung hat die Linzer Salvatorianerin Sr. Maria Schlackl einmal mehr gesetzliche Schritte für die Bekämpfung sexueller Ausbeutung gefordert. Seit Jahren setzt sich die engagierte Ordensfrau dafür ein, das Thema zu enttabuisieren und sichtbar zu machen. Anlässlich des Tags gegen Menschenhandel am 18. Oktober lädt sie zu einem Info- und Diskussionsabend zu „verletzter Menschenwürde“ in die Räumlichkeiten des ORF Linz ein.
Am 5. und 6. Oktober 2026 kamen Vertreter:innen der beiden ungarischen Ordenskonferenzen zu Besuch. Es sind derzeit noch zwei Konferenzen: für Männer und für Frauen. Aber was sich die Ungarn schon vor einigen Jahren „abgeschaut“ haben (nach eigener Angabe): Es ist auf jeden Fall gut, ein gemeinsames Büro zu haben, eine gemeinsame Website zu führen, die Finanzen gemeinsam zu verwalten.
Wie können Menschen mit ME/CFS angemessen versorgt werden, wenn selbst alltägliche Aktivitäten, Gespräche oder Berührungen ihren Gesundheitszustand verschlechtern können? Dieser Frage widmete sich der erste ME/CFS-Fachkongress der CS Caritas Socialis am 13. Oktober 2026 im Apothekertrakt von Schloss Schönbrunn in Wien. Unter dem Motto „Haltung – Wissen – Tun“ diskutierten Expert aus Medizin, Pflege, Wissenschaft und Ethik über neue Versorgungsmodelle, bestehende Versorgungslücken und die gesellschaftliche Verantwortung gegenüber Betroffenen. Dabei wurde deutlich: Es braucht nicht nur mehr Forschung, sondern auch eine grundlegende Veränderung im Umgang mit schwer erkrankten Menschen.