Anlässlich der 1.000sten roboterassistierten Implantation eines Kniegelenks lädt die Abteilung für Orthopädie und Traumatologie des Krankenhauses St. Josef Braunau am 23. Juni zu einer Informationsveranstaltung zum Thema „roboterassistierte Knieprothese“ ein.
Informationen aus erster Hand
Es gibt dabei drei eineinhalbstündige, idente Vortragsblöcke um 8.00, 10.00 und 12.00 Uhr. Treffpunkt ist im Raum Padua (ehemaliges Buffet) im Erdgeschoß des Krankenhauses.
Ein Bestätigungsmail für einen reservierten Platz wird zugeschickt.
Robotik bei Knieprothesen wurde 2023 eingeführt
„Die Operationszahlen sind bei uns im Krankenhaus Braunau ganz besonders bei Knie- und Hüftprothesen laufend gestiegen. Seit 2023 haben wir mit der Einführung der Robotik bei Knieprothesen einen herausragenden Meilenstein geschafft, mit dem wir die Zufriedenheit der Patientinnen und Patienten durch die individuelle Platzierung der Prothese weiter steigern konnten“, betont Primar Dr. Jürgen Barth, Leiter der Abteilung für Orthopädie und Traumatologie. „Studien zur Robotik bei Knieprothesen zeigen neben der größeren Patientenzufriedenheit eine ganze Reihe weiterer Vorteile, die mit der Verwendung des neuen Systems einhergehen: Es gibt geringere Weichteilschäden und geringere postoperative Schmerzen. Der Knochenerhalt ist größer, die Frühfunktion wird verbessert. Es besteht zudem ein geringerer Bedarf an Analgetika und an Physiotherapie.“
Umfassende Informationen und Möglichkeit, Fragen zu stellen
Bei dieser Veranstaltung gibt es in kleinen Gruppen bis jeweils maximal 35 Personen Informationen zur Operation einer Knieprothese, zu den Voruntersuchungen und zur Zeit nach der OP. Nach dem theoretischen Teil besteht die Möglichkeit, Fragen an einen erfahrenen Operateur zu stellen. Bei Interesse kann auch ein Demo-Roboter besichtigt werden.