Feier des 100. Todesgedenkens eines großen Ordensmanns
Die Franziskanerinnen der christlichen Liebe (Hartmannschwestern) und das St. Klemens Hofbauer-Komitee laden am Mittwoch, den 1. Juli, anlässlich des 100. Todesgedenkens von Pater Wilhelm Janauschek zu einem Gedenkgottesdienst bei den Hartmannsschwestern ein:
P. Wilhelm Janauschek verstarb im Ruf der Heiligkeit am 30.6.1926 im Hartmannspital nach einer langjährigen Krebserkrankung. Der gebürtige Wiener wurde Redemptorist und war u.a. Volksmissionar, Novizenmeister und sechs Jahre Provinzial der österr. Redemptoristen und Förderer der Heiligsprechung von Klemens Hofbauer (1909). Sein Grab befindet sich in der Redemptoristenkirche Maria am Gestade im Wiener Zentrum. P. Janauschek war auch Gründungsobmann des Klemens Hofbauer-Komitee (besteht seit 1917), das bis heute für pastorale und soziale Projekte weltweit tätig ist, sowie auch Wallfahrten und Pilgerreisen organisiert.
Pastoraler Elan, Weitsicht und Verfügbarkeit
Bischofsvikar P. Lorenz Voith: „P. Janauschek war ein von pastoralem Elan, Weitsicht und Verfügbarkeit geprägter Ordensmann. Auch eine ausgeprägte Feundlichkeit und sein Humor sind überliefert. Sein besonderes Charisma lag in der Begleitung von unzähligen Personen. Er war einfach ein genialer und sehr geschätzter Beichtvater. P. Janauschek gehörte zu den prägenden Priestergestalten der ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts in Wien. Die Hartmannschwestern waren die ersten, die die Verehrung von Pater Janauschek besonders förderten. Bis heute wird er bei Krebserkrankungen ‚angerufen‘. Möge seine Seligsprechung bald erfolgen.“
Den Gottesdienst am 1. Juli (17:00 Uhr, Klosterkirche, Hartmanngasse 7, 1050 Wien) wird der Obmann des St. Klemens Hofbauer-Komitees, Bischofsvikar Kan. P. Lorenz Voith CSsR, leiten. Nach dem Gottesdienst findet eine Prozession zur „Janauschek-Kapelle“ im Spital und eine Agape statt.