Anlässlich des 950-Jahr-Jubiläums des Stiftes wurde das Herzstück des Stiftsmuseums, die kunsthistorische Sammlung, umfassend neugestaltet. Die Neuinszenierung rückt die uralt-aktuelle Frage „Was ist der Mensch?“ in den Mittelpunkt und präsentiert die Exponate aus fast allen Epochen seit der Gründung des Klosters anhand des Selbstverständnisses des klösterlichen Auftraggebers für das reichhaltige Kunstschaffen.
Römerzeitliche Funde dokumentieren die frühe Kultivierung der Region, der Bogen der wertvollen Kunstwerke spannt sich von romanischen und gotischen Ausstattungsstücken verschiedener Kirchen bis zu Statuen und Gemälden aus Barock und Rokoko. Das Original der Strahlenkranzmadonna und der St. Lambrechter Votivtafel – langjährige Leihgaben an das Universalmuseum Joanneum in Graz – werden anlässlich des Jubiläums wieder heimkehren. Ein neues großflächiges Modell der gesamten Klosteranlage ist ein weiteres Highlight der Neuinszenierung.
Programm/Ablauf:
Zur Neukonzeption: Prior P. Gerwig Romirer
Zur Entstehung der Sammlung: Altabt Benedikt Plank
Kunsthistorische Einordnung der Sammlung: Dr. David Hobelleitner
Musikalischer Empfang im Museumshof: Bläserensemble des Musikvereins St. Lambrecht
Musikalische Begleitung der Eröffnung: Vokalensemble Cantando Admont unter der Leitung von Cordula Bürg