02. Januar 2017

Stadt Gottes: Ideen zur Müllvermeidung

"Einfälle statt Abfälle" ist der Titel der Jännerausgabe 2017 der Stadt Gottes. Die erste Nummer des Jahres 2017 präsentiert Ideen zur Müllvermeidung. Erprobte Beispiele, alltagstaugliche Tipps und Erfahrungen stehen im Vordergrund wie die aus Irland: "Die Bepreisung von Plastiksackerl mit 50 Cent hat zu einer Reduktion um 90 Prozent innerhalb von fünf Monaten geführt." Eine Fundgrube für Menschen, die Mitwelt bewusst leben wollen. #LaudatoSi

 

Ursula Maurits von der Redaktion schreibt an die Leserinnen und Leser: "Bis vor kurzem dachte ich, dass wir ein Vorzeige-Haushalt in Sachen Müll sind. Wir schleppen Mineralwasser in Glasflaschen nach Hause, trennen Papier, Metall, Altglas und Plastik und bringen den Altstoff zu den entsprechenden Containern, wir werfen Küchenabfälle in die Biotonne und führen Sperr- und Sondermüll auf den Mistplatz der Gemeinde. Beim Einkaufen bin ich mit Korb und Stofftaschen ausgerüstet und auf dem Briefkasten prangt der Auflkleber gegen unverlangte Werbung. Bei der Recherche wurde mir bewusst, welche Mengen Müll nach den Einkäufen übrig bleibt." In dieser Nummer des Magazins wird die amerikanische Familie Johnson vorgestellt unter dem Titel "Zero Waste" oder "Nur ein Glas Müll". Denn: Trennen allein ist zu wenig. Es geht um einen neuen Lebensstil  des Weniger, weniger Konsumgüter: "Wenn man nicht viel besitzt, muss man weniger Zeit in Putzen, Aufbewahren, Repariern und Nachkaufen investieren." Vor allem Plastik, das 450 Jahre für den Abbau braucht, steht im Visier. Gerade der leichtfertige Umgang mit Plastiksackerl ist das Problem. In Irland ist man neue und konsequente Wege gegangen: "Die Bepreisung von Plastiksackerl mit 50 Cent hat zu einer Reduktion um 90 Prozent innerhalb von fünf Monaten geführt." Viele weitere Tipps und "Einsichten" vermittelt diese Ausgabe der Stadt Gottes, die auch per Post bezogen werden kann. 

Müll vermeiden leicht gemacht

Fünf Schritte erläutern den Weg zum "Müll vermeiden leicht gemacht":

Schritt 1: Nein sagen
Schritt 2: Vermeiden

Schritt 3: Alternativen suchen
Schritt 4: Wiederverwenden
Schritt 5: Abfälle trennen

Untermauert wird die Notwendigkeit dieser fünf Schritte durch Zahlen und Fakten. In Österreich produziert Jede/r 500 Kilogramm Abfälle. 766 Fussballfelder könnten alleine mit dem Wiener Müll einen Meter hoch beschichtet werden. 157.000 Tonnen Lebensmittel finden sich jährlich im Müll. 2 Millionen Tonnen Verpackung sind pro Jahr unterwegs, 1,2 Millionen Tonnen werden getrennt gesammelt. 4 Milliarden Getränke werden in Einwegflaschen konsumiert. 

Hier kann das Magazin Stadt Gottes bestellt werden.

[fk]