25. August 2026

Don Bosco Schwestern: Sr. Maria Maul übernimmt Provinzleitung

Mit 8. September 2026 übernimmt Sr. Maria Maul für die kommenden sechs Jahre die Provinzleitung der Deutschsprachigen Provinz der Don Bosco Schwestern. Die erfahrene Pädagogin und Theologin hatte dieses Amt bereits von 2014 bis 2020 inne. Sie übernimmt die Leitung nun von Sr. Petra Egeling.

Sr. Maria Maul übernimmt mit 8. September 2026 die Leitung der Deutschsprachigen Provinz der Don Bosco Schwestern.

Sr. Maria Maul übernimmt mit 8. September 2026 die Leitung der Deutschsprachigen Provinz der Don Bosco Schwestern. (c) Don Bosco Schwestern/Alexander Golser

 

Der neuen Provinzleiterin Sr. Maria Maul ist – bei allen Aufgaben, die das Amt mit sich bringt – die Arbeit mit jungen Menschen besonders vertraut. Als Pädagogin verbrachte sie einen großen Teil ihres Berufslebens selbst in der Schule. Heute werden rund 1.300 Kinder und Jugendliche in den pädagogischen und sozialpädagogischen Einrichtungen der Don Bosco Schwestern betreut und begleitet.

 

„Was Kinder und Jugendliche brauchen, verändert sich mit der Welt, in der sie aufwachsen. Wir wollen wahrnehmen, was sie heute beschäftigt und was sie für ihre Zukunft brauchen. Nicht jede Unsicherheit können wir ihnen nehmen. Aber wir können ihnen verlässliche Beziehungen, Bildung und Gemeinschaft anbieten und sie darin stärken, ihr Leben und ihre Zukunft mit Zuversicht zu gestalten“, sagt Sr. Maria Maul.

 

Zusammenarbeit als großes Anliegen

Wichtig ist Sr. Maria Maul auch die Zusammenarbeit innerhalb der Don Bosco Familie, die neben den Don Bosco Schwestern die Salesianer Don Boscos, die Salesianischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Ehemaligen der Don Bosco Schwestern umfasst. Anknüpfend an ihre erste Amtszeit freut sie sich darauf, mit ihnen gemeinsam unterwegs zu sein. Auch die Zusammenarbeit auf europäischer Ebene ist der neuen Provinzleiterin angesichts der aktuellen Herausforderungen ein großes Anliegen.

 

Derzeit gehören 89 Schwestern an neun Standorten von Magdeburg bis ins Tiroler Inntal der Deutschsprachigen Provinz der Don Bosco Schwestern an, rund 280 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in ihren Einrichtungen tätig.

 

Zur Person

Sr. Maria Maul wurde 1964 in Graz geboren und engagierte sich als Jugendliche in der Grazer Don Bosco Pfarre. Nach dem Studium der Religionspädagogik und Germanistik trat sie 1988 in die Gemeinschaft der Don Bosco Schwestern ein. Von 1999 bis 2014 leitete sie die BAKIP der Don Bosco Schulen Vöcklabruck. Parallel dazu absolvierte sie das Fachtheologiestudium und promovierte im Bereich Kirchengeschichte.

 

Innerhalb der Ordensgemeinschaft war sie zunächst Provinzrätin und von 2014 bis 2020 Provinzleiterin. Zuletzt leitete sie den Bereich „Bildung & Kultur“ der Diözese Linz und unterrichtete Katholische Religion und Deutsch an der BAfEP. Als Provinzleiterin wird sie wieder Obfrau des schulerhaltenden Vereins der Don Bosco Schwestern für Bildung und Erziehung sein.

 

Die Don Bosco Schwestern

Die Don Bosco Schwestern wurden 1872 von Don Bosco (Johannes Bosco, 1815–1888) und Maria Domenika Mazzarello (1837–1881) gegründet. Heute zählt die Gemeinschaft rund 10.200 Schwestern und gehört damit zu den größten katholischen Frauenorden weltweit. In zahlreichen Ländern setzen sich die Don Bosco Schwestern für Bildung, soziale Gerechtigkeit und bessere Zukunftschancen für Kinder und Jugendliche ein. Sie arbeiten dort, wo Armut, Gewalt und gesellschaftliche Benachteiligung den Alltag junger Menschen prägen. In der Deutschsprachigen Provinz führen die Don Bosco Schwestern unter anderem elementar- und sozialpädagogische Einrichtungen, Volksschulhorte und Schulen, Jugend- und Familienzentren, Wohnorte für Studentinnen, ein Tagungshaus/geistliches Zentrum, die Missionsprokur, den Solidaritätsverein und den internationalen Freiwilligendienst VIDES.

 

Quelle: Don Bosco Schwestern