03. Juni 2026

Stift Rein: Abt Philipp Helm sieht Visitation zuversichtlich entgegen

Der Abt des Zisterzienserstiftes Rein, Philipp Helm, sieht der kommenden Visitation durch Zisterzienser-Generalabt Mauro-Giuseppe Lepori zuversichtlich entgegen. Wie er in einem Gastkommentar im steirischen „Sonntagsblatt“ schreibt, sehe man vonseiten des Stifts die Visitation als Chance, „unseren Weg mit einem erfahrenen Begleiter an der Seite weiterzugehen und uns auf die Zukunft auszurichten“.

Abt Philipp Helm sieht der kommenden Visitation des Zisterziensterstifts Rein zuversichtlich entgegen.

Abt Philipp Helm sieht der kommenden Visitation des Zisterziensterstifts Rein zuversichtlich entgegen. (c) Sonntagsblatt/Gerd Neuhold

 

Im Blick auf das Jahr 2029, in dem man das 900-jährige Bestehen von Stift Rein feiern dürfen, wolle man „Lösungen finden, wie wir unser geistliches Erbe lebendig halten und die Gemeinschaft stärken können“. Insofern erfülle die kommende Visitation die Mönchsgemeinschaft nicht mit Sorge, sondern mit Zuversicht. Abt Philipp Helm: „In der Tradition unseres Ordens sind Visitationen ein bewährter Weg, das Leben einer Gemeinschaft zu begleiten und gemeinsam nach den nächsten Schritten zu fragen.“ Visitationen seien „Ausdruck brüderlicher Verbundenheit und gemeinsamer Verantwortung“, erklärte der Abt.

 

Die Klostergemeinschaft wisse um die Herausforderungen, vor denen sie stehe, schrieb Abt Philipp Helm: „Die Zahl der Mitbrüder ist kleiner geworden, viele tragen die Last ihres Alters und gesundheitlicher Einschränkungen. Gleichzeitig sind wir für die Menschen in sieben Pfarren, einer Expositur und in der Krankenseelsorge da. Diesen Dienst verstehen wir als Auftrag, den wir mit großer Hingabe erfüllen.“

 

Quelle: kathpress