Stift Klosterneuburg lädt zum Dialog über die Würde des Menschen

Das Stift Klosterneuburg startet mit den „Klosterneuburger Diskursen“ eine neue Veranstaltungsreihe. (c) Jürgen Skarwan
In einer Zeit wachsender Polarisierung, digitaler Echokammern und gesellschaftlicher Entfremdung werde respektvoller Dialog zunehmend schwieriger, heißt es in einer Aussendung des Stifts. Menschen würden oft in „gut“ oder „böse“ eingeteilt, Feindbilder entstünden und Versöhnung scheine kaum mehr möglich. Umso wichtiger seien Räume für offene Gespräche über zentrale gesellschaftliche Fragen. Die „Klosterneuburger Diskurse“ wollen dafür einen Rahmen schaffen und laden dazu ein, „gemeinsam zu reflektieren, was verbindet – und was trennt“.
Zwischen amerikanischer Unabhängigkeitserklärung und den Habsburgern
Anlässlich des 250. Jahrestags der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung steht die erste Diskussion am 16. April 2026 unter dem Thema „Sind alle Menschen gleich geboren? Über Freiheit und Unfreiheit bei Thomas Jefferson und den Habsburgern im 18. Jahrhundert“. Diskutanten sind die Historikerin Manuela Mayer und der aus den USA stammende Klosterneuburger Stiftskämmerer Elias Carr. (19 Uhr, Augustinussaal)
Am 18. Mai diskutieren der aus Indien stammende Ordensmann und Dogmatikprofessor Antony Arockiam, der Salzburger syrisch-orthodoxe Theologe Aho Shemunkasho und die über Jahrzehnte im Kongo tätige steirische Missionarin Christi Sr. Brigitta Raith zum Thema „Prägen Religionen Kulturen? Die Macht sozialer und religiöser Hierarchien.“ (19 Uhr, Augustinussaal)
Weitere Veranstaltungen gibt es am 4. und 17. September, 14. Oktober und 3. Dezember 2026. Alle Informationen auf der Website des Stifts Klosterneuburg
Quellen: Stift Klosterneuburg, kathpress