Stift Klosterneuburg beteiligte sich an Initiative für den Frieden

Propst Anton Höslinger stellte das Kapitelamt des Stifts Klosterneuburg am 20. Februar 2026 ins Zeichen des Friedens. (c) Walter Hanzmann
Propst Anton Höslinger feierte das Kapitelamt im Stift Klosterneuburg am 20. Februar in Anlehnung an die Initiative als Eucharistie „für den Frieden“. Er betonte, dass der 20. Februar auch der von der UNO ausgeschriebene „Tag der sozialen Gerechtigkeit“ sei. „Gerade im jüdisch-christlichen Verständnis ist Gerechtigkeit eine Eigenschaft Gottes und als Geschenk Gottes ein Auftrag Gottes. Jede geübte Gerechtigkeit ist eine Quelle des Friedens in der ganzen Welt“, sagte der Propst beim Kapitelamt. Er sagte: „Machen wir uns in unserem Beten und Gottesdienst-Feiern für den Frieden in der Welt bewusst, dass Gerechtigkeit und Friede von jedem, von jeder von uns ausgehen kann und muss.“
Gebet für den Frieden während gesamter Fastenzeit
Durch die Gottesdienste in den verschiedenen europäischen Ländern werde eine „eucharistische Kette“ gebildet, hieß es dazu seitens des CCEE. Es gehe darum, die katholischen Kirche in Europa vom Aschermittwoch an und während der gesamten Fastenzeit um den eucharistischen Tisch zu versammeln, um für den Frieden zu beten. Ähnliche Initiativen setzte der CCEE bereits in der Vergangenheit – erstmals während der Corona-Pandemie.
Österreich war als drittes Land an der Reihe: Am 20. Februar feierten der Salzburger Erzbischof Franz Lackner, der Grazer Diözesanbischof Wilhelm Krautwaschl und der Wiener Weihbischof Franz Scharl Messen für einen „unbewaffneten und entwaffnenden“ Frieden in der Ukraine, im Heiligen Land und in der ganzen Welt.
Quellen: Stift Klosterneuburg, kathpress