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Mission und kirchliche Entwicklungszusammenarbeit aus Oberösterreich

 

Cover OOE Missionare 120 neu

„Aus der Freude am Evangelium – im Dienst an den Menschen.“ Der Untertitel des Buches gibt wieder, was die Missionarinnen und Missionare bewegt, Grenzen zu überwinden, hinauszugehen an die Ränder der Welt, sich hinzuwenden zu den Ärmsten der Armen. Es geht in diesem Buch nicht einfach um eine Aufzählung der Missionarinnen und Missionare aus Oberösterreich, die dieses Wagnis ihres Lebens auf sich genommen haben. Ihr Leben und Wirken wird geschildert, es werden Lebensgeschichten der Menschen aufgezeigt, die sich in den weltweiten Dienst der Kirche gestellt haben. Die Biografien reichen zurück bis ins 19. Jahrhundert.
Entstanden ist die Dokumentation auf Initiative von Landeshauptmann Pühringer, der das Anliegen an die Missionsstelle der Diözese Linz herantrug. Gemeinsam mit dem Diözesanarchiv und der Evangelischen Kirche wurde das Projekt in Angriff genommen.

Würthinger, Reumayr, Lehner (Hg.): „Mission und kirchliche Entwicklungszusammenarbeit aus Oberösterreich. Aus der Freude am Evangelium - im Dienst an den Menschen“. Linz 2016

 

 

Geradeaus und mit Liebe

Cover Leitner 120
Das Buch beschreibt das Leben und Wirken des 2015 bei einer Bergtour in Italien verunglückten Jesuiten P. Severin Leitner. Dem gebürtigen Südtiroler, 1965 in den Orden eingetreten, wurden vielfältige Aufgaben anvertraut: Er war Jugend- und Studentenseelsorger, Novizenmeister, Regens des internationalen Priesterseminars Canisianum in Innsbruck, Provinzial von 2001 bis 2008, Rektor des Jesuitenkollegs in Innsbruck und zuletzt Berater des Jesuiten Generaloberen in Rom. Texte von Mitbrüdern, Erinnerungen und Beiträge zu seiner Biographie und ignatianischen Spiritualität, zu seinen Erfahrungen in den verschiedenen Leitungsämtern sowie Texte P. Severins geben Einblick in sein Denken, Leben und Wirken. Fotos zeigen ihn bei verschiedenen Anlässen. „Geradeaus und mit Liebe“ ist das Lebens- und Glaubensbild eines Ordensmannes, der vielen zum wertvollen Begleiter im Glauben geworden ist.

Geradeaus und mit Liebe. P. Severin Leitner SJ - ein Lebens und Glaubensbild. Tyrolia-Verlag, Innsbruck 2016.

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Wo kämen wir hin?

S 20 Cover Werlen 120
„Nichts Neues ist von uns gefordert, als dass wir leben, was wir beten – und beten, was wir leben!“ P. Martin Werlen vom Kloster Einsiedeln hat die Impulse, die er den Ordensleuten und ihren MitarbeiterInnen als Referent des Ordenstages 2015 mitgegeben hat, in diesem Buch niedergeschrieben. Er plädiert für eine Kirche, die sich immer neu auf Jesus Christus ausrichtet, die nicht nur kosmetische Korrekturen ausführt, sondern die Umkehr lebt, die sie predigt. Das kann Angst machen: Was bleibt uns dann noch an Sicherheiten? Für P. Werlen ist das jedoch die einzige Möglichkeit, aus Sackgassen herauszukommen. Nur so gewinnen wir an Glaubwürdigkeit. Und dann haben wir Zukunft.

Martin Werlen, Wo kämen wir hin? Für eine Kirche, die Umkehr nicht nur predigt, sondern selber lebt. Verlag Herder, Freiburg 2016.

Der Ignatiusweg

Cover Ignatiusweg 120
676 Kilometer führt der Ignatiusweg von der baskischen Heimat des Ignatius von Loyola bis nach Manresa bei Barcelona. Und beide Autoren, der eine selbst ein Jesuit, der andere von Jesuiten geschult, haben den Camino Ignaciano von Anfang an mitkonzipiert und kennen ihn "wie ihre Westentasche".
In ihrem Pilgerführer geben sie zunächst eine Einführung ins Pilgern und in die Welt des Ignatius. Der praktische Teil informiert über die Strecke, die Entfernungen zwischen den Etappenzielen, mögliche Unterkünfte und über Sehenswürdigkeiten entlang des Camino. Und der spirituelle Führer enthält Betrachtungen, orientiert an den 30-tägigen Ignatianischen Exerzitien, damit die Reise auch zu einer spirituellen Erfahrung werden kann.
Empfehlenswerte Website: www.caminoignaciano.org

José Luis Iriberri SJ/Chris Lowney, Der Ignatiusweg
von Loyola über Saragossa nach Manresa. Auf den Spuren des Ignatius von Loyola. Tyrolia-Verlag, Innsbruck 2016

Die Zukunft der Orden

Cover Zukunft der Orden 120

 

 

 

 

 

Ordensleben fasziniert einerseits – und doch haben andererseits viele Ordensgemeinschaften große Nachwuchssorgen. Manche Gemeinschaften wird es in einigen Jahrzehnten nicht mehr geben.  Wie schaut es aus mit der Zukunft der Orden?
Die Beiträge dieses Buches, gesammelte Vorträge einer Reihe zum Thema: Zeit der Orden? (J. B. Metz), behandeln nicht nur die allgemeine Frage nach der Berufung der Christen. Sie gehen auch auf die spezifische Berufung in eine Glaubens- (Ordens-)gemeinschaft ein. Kirche und Gesellschaft verändern sich rasch. Welchen Platz finden die Orden darin? Wie können sie heute für junge Menschen attraktiv sein? Wie nützen die Ordensgemeinschaften in ihrer Vielfalt gemeinsam einen Freiheitsraum in der Kirche? Und wie gehen manche mit schwindendem Nachwuchs und der Möglichkeit des „Sterbens“ um?

Gerhard Kruip/Franco Prela (Hg.), die Zukunft der Orden. Mit einem Geleitwort von Karl Kardinal Lehmann. Echter Verlag, Würzburg 2016.

 

 

 

Die Dynamik des Anfangs im Paradigmenwechsel zur Moderne

Cover Bstseh 120

 

 

 

 

 Kommt das Potential des Christentums, den Herausforderungen der
Moderne positiv zu begegnen, aus der Kraft seiner Charismen? Sind es
die Orden, die den vom Zweiten Vatikanischen Konzil geforderten 
Sprung nach vorne als Beispiel der Inkulturation in die Gegenwart
gewagt haben? Die Übertragung von Tradition in die Moderne wird 
im Leben der Zukunft eine entscheidende Rolle spielen.
Namhafte AutorInnen präsentieren Innovatives aus Geschichte und Gegenwart
von Kirche und Orden.
 
Petrus Bsteh, Brigitte Proksch (Hg.), Die Dynamik des Anfangs im Paradigmenwechsel zur Moderne. Spiritualität im Dialog, Bd. 8, Lit-Verlag, Berlin-Wien 2016.

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Ein bisserl fromm waren wir auch

Cover Fromm 120

 

 

 

 

„Ordensfrauen erzählen“ ist der Untertitel des Buches. 12 Ordensfrauen wurden im Rahmen eines „Oral History Projektes“ befragt, offene Gespräche mit ihnen geführt. Berührende Zeugnisse begegnen der Leserin, dem Leser.
„Eine legt den Eltern das Formular zum Einverständnis auf den Küchentisch, die andere sagt, sie gehe zum Basketballtraining, aber läutet stattdessen an der Klosterpforte der Ursulinen in Graz. Und wieder eine andere ringt mit den Eltern um die Erlaubnis.“ Die Wege in die jeweiligen Ordensgemeinschaften können nicht unterschiedlicher sein als in diesem Buch beschrieben. Die vorgestellten Biografien lassen an Details kaum etwas aus und Emotionen, das innere Ringen um den persönlichen Lebensweg ist direkt knisternd zu spüren. „Wenn ich nur aufhören könnt‘“, hat eine erste Leserin gemeint. Auch die Bilder von Petra Rainer spüren der jeweiligen Lebenswelt dieser Frauen nach. „Ich hoffe, dass die Saat, die gesät wurde, zur rechten Zeit Frucht bringt. Amen.“ – sagt die Don Bosco Schwester hoffnungsvoll als letzten Satz in das Mikrofon und damit ins Buch.

Monika Slouk, Ein bisserl fromm waren wir auch. Ordensfrauen erzählen. Hg. Beatrix Mayrhofer. Styria premium, Graz-Wien 2016.

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