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Geh, wohin ich dich sende!

Haidinger Cover 120

Einen „dankbaren Blick auf ein erfülltes Leben“ wirft der emeritierte Abt von Stift Altenburg, Christian Haidinger, Erster Vorsitzender der Superiorenkonferenz, in seiner Autobiografie „Geh, wohin ich dich sende!“. Zugleich ist dieses Zitat aus dem Propheten Jeremia das Lebensmotto des Abtpräses der Österreichischen Benediktinerkongregation: "Geh, wohin ich dich sende. Tu, was ich dich heiße. Fürchte dich nicht. Ich bin ja bei dir." In allen seinen Aufgaben habe ihm dieses Wort Kraft gegeben, so Christian Haidinger. Der Autor scheut sich nicht, in seinem Buch heiße Eisen anzugreifen: Frauen in geistlichen Ämtern würden der ganzen Kirche gut tun, Pfarrzusammenlegungen hingegen seien fragwürdig. Dass er in Rom unmittelbar nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil studiert hat, ist für ihn nicht ferne Erinnerung, sondern täglicher Anstoß zum Aufbruch.

Seine locker geschriebene Autobiografie gewährt Einblick in das mit Überraschungen gespickte Leben eines Ordensmannes und Priesters, aber auch in den Alltag der katholischen Kirche in Zeiten heftigen Hickhacks. Und wenn der Präsident von „Klösterreich“ den von Österreich trifft, darf geschmunzelt werden.

Christian Haidinger, Geh, wohin ich dich sende! Ein dankbarer Blick auf ein erfülltes Leben. Verlag Styria, Graz 2015.

 

Wirtschaftsfaktor Kirche

Cover Wirtschaftsfaktor Kirche

Das Bild von der reichen Kirche ist in den Köpfen vieler Zeitgenossen fest verankert. Zwar ist bekannt, dass die römisch-katholische Kirche in Österreich in vielen Bereichen tätig und präsent ist: in Schulen, Krankenhäusern, in sozialen und wirtschaftlichen Tätigkeitsfeldern. Aber wie werden diese Leistungen finanziert? Genießt die Kirche wirklich einen steuerrechtlichen Sonderstatus? Was hat das Gemeinwesen von den Leistungen der katholischen Kirche und „was bringt das“ für die Wirtschaft? Wie sind Kosten und Nutzen der kirchlichen Leistungen zu berechnen?

Das vorliegende Buch analysiert nicht nur detailliert die kirchlichen Leistungen im Sozialbereich, in der Bildung, in der Kultur und Denkmalpflege, der Entwicklung und Mission und humanitärer Hilfe, Gesundheit und Pflege, … nach wissenschaftlich anerkannten Methoden, sondern bewertet sie auch monetär (z.B. auch das ehrenamtliche Engagement) und schafft somit eine objektive und transparente Grundlage in diesem Diskurs. Ein Abschnitt widmet sich auch der Ordenskirche.

Wirtschaftsfaktor Kirche. Die Leistungen der katholischen Kirche für das Gemeinwesen in Österreich und ihre ökonomischen Effekte. Herausgegeben von Franz Prettenthaler und Alexander Schnabl. Copyright © Joanneum Research Forschungsgesellschaft mbH und Institut für Höhere Studien, Graz und Wien 2015.

Bestellschein der Studie in Buchform als PDF zum Download

Der Erzengel-Michael-Weg

Cover Erzengel Michael Weg

 

 

 

 


Schon Franz von Assisi ist auf seiner Reise in den Orient diesen Pilgerweg gegangen, der seit dem 6. Jahrhundert zahlreich begangen wurde. Der  500 Kilometer lange Weg führt durch die Abruzzen zum  Heiligtum des Erzengels Michael am Monte Gargano in Apulien, an der Adria-Küste. Am Ziel dieses ältesten Pilgerweges durch unberührte Täler, zu geschichtsträchtigen Orten und franziskanischen Oasen der Stille und des Gebetes erwartet den Pilger die Felsenkirche San Michele, eine Grotte, in welcher im Jahre 490 der Erzengel Michael einem Hirten erschienen sein soll.
Der Autorin Angela Maria Seracchioli ist es zu verdanken, dass dieser teilweise vergessene Pilgerweg heute wieder begangen wird. Mit einer exakten Wegbeschreibung, zahlreichen Fotos, genauen Karten, Hinweisen zu Pilgerquartieren, Infos zu Sehenswürdigkeiten und einer eigenen Routenbeschreibung für Radfahrer ist ihr Pilgerführer eine großartige Hilfe und Ermutigung, sich auf den Weg zu machen.

Angela Maria Seracchioli, Der Erzengel-Michael-Weg. Auf dem ältesten Pilgerweg Italiens nach Monte Sant'Angelo am Gargano. Tyrolia-Verlag, Innsbruck 2015.

[hw]

 

 

Das glauben wir

Gruen Steindl 120

 

 

 

 

Zu einem Interview in Münsterschwarzach traf der ORF-Journalist Johannes Kaup die beiden Benediktinermönche Pater Anselm Grün und Bruder David Steindl-Rast. Für ihn und für viele andere sind beide „Hoffnungsgestalten“, die „kraft ihres Beispiels Orientierung geben können in einer unübersichtlich gewordenen  Welt“.
Viele Themen kommen im Interview zur Sprache. Die beiden spirituellen Lehrer sprechen unter anderem über den Fokus des Christlichen, das Leid, das Sterbliche und das Ewige und Chancen und Herausforderungen, die unsere heutige Zeit in Bezug auf Spiritualität und Religion eröffnet. Anselm Grün und David Steindl-Rast können durch ihre profunden Antworten und ihre Authentizität vielen Menschen Lebenshilfe und Denkanstöße geben.

Anselm Grün/David Steindl-Rast, Das glauben wir. Spiritualität für unsere Zeit. Hrsg. Johannes Kaup. Vier-Türme Verlag, Münsterschwarzach 2015

[hw]

 

Lieber ungewöhnlich leben

Umschlag ungewöhnlich 120

16 gewöhnliche Ordensleute mit ihren ungewöhnlichen Lebens- und Berufungsgeschichten stellt dieses Buch vor. Es sind nur einige Beispiele dafür, welche Vielfalt an beeindruckenden Persönlichkeiten es in den Ordensgemeinschaften gibt. Diese Zeugnisse sind ermutigende Botschaften von Ordensfrauen und -männern, die bekennen: Ich habe meinen Platz in der Nachfolge Jesu gefunden. Die Ordenschristen machen durch ihr persönliches Lebenszeugnis anschaulich, was Papst Franziskus schreibt: Ordensleute sind ein Geschenk Gottes.

Lieber ungewöhnlich leben. Lebenszeugnisse gewöhnlicher Ordensleute. St. Benno Verlag, Leipzig 2015.

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100 Begriffe aus dem Ordensrecht

Cover 100 Begriffe 120

Zum JAHR DER ORDEN ist dieses Buch mit ordensrechtlichen Grundbegriffen erschienen. Es ist eine praktische Handreichung, die die wichtigsten Fachbegriffe - vor allem auch im Verhältnis von Ordens- und diözesanen Strukturen - verständlich erklärt. Was bedeutet Exemtion? Gibt es eine Haftung für Rechtsgeschäfte? Wie sieht es mit der Versorgungsverpflichtung aus? Können Ordensleute ein Erbe antreten?  ... Das Buch hilft, das geltende Ordensrecht besser zu verstehen und in der Praxis rechtskonform anzuwenden. 

100 Begriffe aus dem Ordensrecht. Hrsg. von Dominicus M. Meier, Elisabeth Kandler-Mayr, Josef Mayr, Eos Verlag, Sankt Ottilien 2015.

[hw]

 

Zu Fuß nach Rom

Buch Zu Fuss 120

 

 


Eine wesentliche Erkenntnis stellt der Autor, Fotograf und Pilger gleich an den Beginn: „Die moderne Zivilisation hat uns die Stille genommen. Wer pilgert, kann sie sich zurückerobern.” Eindrucksvoll schildert Engelmann die Natur am Weg von Florenz weg in den Süden und erzählt von  individuellen und tiefen Gesprächen mit PilgerkollegInnen am Weg und Herberge-Gebenden. Unterkünfte mit ihren Orten/Städten werden zu Reflexionszonen des Tages. Die wunderbaren Landschaften sind fotografisch hervorragend “eingeholt” und stimmig geschildert. Martin Engelmann und der Mitautorin Anna-Maria Stiefmüller gelingt es hervorragend, Stimmungen ganz drinnen mit den Erfahrungen ganz draußen wohltemperiert zu verbinden.

Das Buch taugt durch die ansprechenden Bilder als Kochbuch für die Seele. Wer darin blättert, wird Naturlandschaften in besonderes Licht getaucht finden, Städte wie Florenz, Assisi oder Rom in ungewohnten Perspektiven neu sehen und Menschen in Portraits kennen lernen. Engelmanns „Fototipp“ zu jedem Tag nährt die Lust, genau diesen Weg mit dem Auge des Fotografen zu gehen. Einzelne Erfahrungen des Pilgers hebt der Autor in seinem „Pilgertipp“ hervor. Dort und da streut der Pilger Engelmann seine spirituellen Erkenntnisse in Großbuchstaben ein, indem er Aussprüche von großen Heiligen am Weg hervorhebt oder eigene Erkenntnisse festhält: „Mit jedem Schritt, den ich gehe, komme ich mir näher.” Das Buch ist eine einzige Einladung, den Weg selber zu gehen – es ist aber zu schwer, um es im Rucksack mitzutragen.

Martin Engelmann/Anna-Maria Stiefmüller, Zu Fuß nach Rom. Auf dem Franziskusweg. Florenz – Assisi – Rom. Tyrolia-Verlag, Innsbruck 2015

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