Die Bauernkriege in Oberösterreich und ihre Lehre für die Gegenwart
Der Bauernkrieg 1626 brachte das erste Mal die Schrecken des Dreißigjährigen Krieges unmittelbar nach Oberösterreich. Die Verpfändung des Landes an das Herzogtum Bayern und die damit verbundene hohe Steuerbelastung, Klimaverschlechterung und die Gegenreformation führten zu einer Rebellion. Vorrangige Ziele der Rebellen waren die Beendigung der bayerischen Besatzung und die Rücknahme der Rekatholisierungsmaßnahmen.
Im Mai 1626 besetzten Rebellen unter Christoph Zeller das Stift Schlägl, um die Grenze zu Böhmen abzusichern. Nach dem Scheitern eines Waffenstillstands ließ der Bauernführer David Spatt am 21. Oktober das Stift Schlägl samt einigen umliegenden Dörfern und Gehöften niederbrennen.
Bischof Dr. Manfred Scheuer und Superintendent Dr. Gerold Lehner erinnern im gemeinsamen Gespräch an diese Ereignisse und machen sich Gedanken über den Stellenwert von Glaube und Wahrheit, Freiheit und Toleranz im 21. Jahrhundert.
Programm:
17.30 Uhr – Vesper in der Pfarrkirche Aigen
18.00 Uhr – Dialog im Vereinshaus Aigen
Begrüßung durch Abt Lukas Dikany O.Praem.
Einführungsvortrag von Prior Dr. Petrus Bayer O.Praem
20.00 Uhr – Begegnung und Imbiss
Leitung:
- Bischof Dr. Manfred Scheuer
- Superintendent Dr. Gerold Lehner
Ort: Vereinshaus Aigen
Eintritt: kostenlos, Anmeldung erforderlich!
Anmeldeschluss: 13. September 2026
Zur Anmeldung
Das Stift bietet auch gerne Übernachtungsmöglichkeiten an.