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Die Kleinen Schwestern von Jesus (auch: Kleinen Schwestern Jesu) sind eine Ordensgemeinschaft innerhalb der Gemeinschaften rund um Charles de Foucauld, der als Kleiner Bruder in Algerien unter Muslimen lebte. 1933 wurde die Gemeinschaft der Kleinen Brüder Jesu gegründet, 1939 kam es zur Gründung der Kleinen Schwestern Jesu in Algerien durch Magdeleine Hutin (1898-1989). 1945 begann die weltweite Ausbreitung. Kleine Schwestern Jesu sind eine kontemplative Gemeinschaft, die vor allem an sozialen Brennpunkten und bei Randgruppen präsent sind. Auch die Präsenz im muslimischen Umfeld gehört zu ihren Schwerpunkten. 1964 wurde die Gemeinschaft von der Kirche als internationale Kongregation „päpstlichen Rechts“ offiziell anerkannt. Die erste österreichische Gemeinschaft wurde 1954 in Wiener Neustadt gegründet. In den folgenden Jahren wurden weitere Niederlassungen in Österreich und Deutschland gegründet.
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Niederlassungen (seit 2012 eine Region mit Deutschland) |
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Ehemalige Niederlassungen |
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Literatur |
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Archiv und Bibliothek |
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Piccole Sorelle di Gesù Via di Acque Salve, 1 int. 2 Tre Fontane I-00142 Roma
Kontakt: Ordensleitung Email: archivesgenerales@psjnet.org
Da es keine Provinzen, sondern Regionen gibt, ist das Archiv sowie die gesamte Literatur im Generalat in Rom ansässig. Anfragen sind dort auch in Deutsch möglich. |
Orden: Kleine Schwestern Jesu von Charles de Foucauld (Fraternitas Parvularum Sororum a Jesu FPJ)
Ordensfamilie: Frauenkongregation
Kirchenrechtliche Einordnung: Institut des geweihten Lebens, päpstlichen Rechts
Diözese: Erzdiözese Wien