26. August 2016

Kapuzinerkloster in Imst wird von Caritas Innsbruck übernommen

Mit 1. September 2016 übernimmt die Caritas Innsbruck das Kapuzinerkloster in Imst. Indessen ist keine Wehmut angesagt, denn die Pläne für das verwaiste Ordenshaus klingen vielversprechend: Künftig soll darin eine Sozial- und Demenzberatung, die Familienhilfe, Schulungsräume für sozial Engagierte aus den Pfarren sowie ein Treffpunkt für pflegende Angehörige untergebracht werden.

Die Caritas werde damit gewissermaßen das Wirken des Ordens in Imst fortführen, hatte der Provinzial der Kapuzinerprovinz Österreich-Südtirol, Lech Siebert, im Juli betont: "Soziale Anliegen entsprechen dem franziskanischen Geist unserer Gemeinschaft". Caritasdirektor Georg Schärmer versicherte ebenfalls, dass das Gebäude weiterhin von "franziskanischem Geist" beseelt bleibe und auch künftig ein fruchtbares und anziehendes Biotop in der Region darstellen werde.

Die bis zuletzt in dem Gebäude verbliebenen Kapuzinerpatres Markus Präg und Josef-Rupert Huber werden übersiedeln bzw. andere Aufgaben übernehmen: So wird P. Präg in ein Kapuzinerkloster in Feldkirch übersiedeln; P. Huber wird in Imst bleiben und die Kapuzinerkirche weiterhin betreuen.

Gleichzeitig mit Imst nehmen die Kapuziner im Zuge personeller und struktureller Schwerpunktsetzungen auch von Hartberg (Steiermark) Abschied. Ein weiterer Abschied von Schlanders (Südtirol) wurde für September 2017 angekündigt.

Der Abschiedsgottesdienst findet in Imst am Sonntag, 28. August, um 10.00 Uhr statt.

[rs]