28. Oktober 2016

Spielräume nutzen und vielfältige Perspektiven zusammenbringen

An der erstmals stattfindenden Woche der Wirksamkeit nahmen über 500 Personen aus ganz Österreich, Deutschland und einigen anderen Nachbarländern teil. Nicht wenige Teilnehmende, darunter auch viele Personen über die Grenzen der Kirchen hinaus, waren zum ersten Mal im Kardinal König Haus. Auch Ordensleute und Verantwortliche von Ordenswerken wirkten an der Wirksamkeit mit.

 "Die Welt ist nicht einfach so wie sie ist. Sie ist so, weil wir sie so machen. Wir haben auch andere Möglichkeiten. Es geht darum, uns und anderen Möglichkeitsräume zu eröffnen um Wirklichkeit und Zukunft zu gestalten." So fasst Georg Nuhsbaumer von Kardinal König Haus einen Aspekt der intensiven Woche so zusammen: "Spielräume nutzen." Außerdem geht es darum, "vielfältige Perspektiven zusammenzubringen". 

Austausch und Horizonterweiterung

Über 60 Mitwirkende aus unterschiedlichsten Bereichen kamen zusammen: der Neurowissenschaftler Joachim Bauer, der Ökonom Tomas Sedlacek, der Politikberater Gerald Knaus, der Psychiater Michael Musalek, der Philosoph Franz Schuh, Cecily Corti, die mit Obdachlosen arbeitet, die Religionssoziologin Regina Polak, die Ordensfrau Edith Maria Magar, Sharda Nandram von der Organisation Butzorg, Franz Joseph Huainigg,… um nur einige zu nennen. "Viele Referierende haben den Austausch und die Horizonterweiterung durch andere sehr geschätzt." Fast alle Referierende haben auf die eine oder andere Weise die Wichtigkeit und Bedeutung von "Unterbrechung, Stille, Reflexion, ja Langeweile und dem Fokus auf Gelingendes betont. Nur so kann Positives, Neues, Innovation entstehen." Nuhsbaumer sieht im neuen Veranstaltungsformat einen Schlüssel für den Erfolg der Woche. "Uns war immer der Zusammenhang von Inhalt und Format wichtig: Begegnungen, Stille, tagesaktuelle Bezüge, Kunst."

Ein hochqualitative Zusammenfassung mit Videos von den Vorträgen und Impulsen sind auf religion.orf.at nachzusehen.

Link zur Woche der Wirksamkeit 2016

[fk]