05. Oktober 2018

"Staatspreis für beispielhafte Waldwirtschaft" für Stift Altenburg

Der Preis wurde Ende September in Salzburg überreicht und das Stift Altenburg erhielt in der Kategorie "Großwald" als einziger Betrieb österreichweit diesen Staatspreis und zusätzlich den Sonderpreis der Kategorie "klimafitte Wälder". "Als Stift denken wir in Jahrhunderten. Wir sind jetzt 874 Jahre alt und leben von dem, was in den Jahrhunderten vor uns entschieden wurde. Deshalb ist uns bewusst, dass unsere Entscheidungen heute auch auf Jahrhunderte hin wirken. An einem Ort wie unserem erlebt man das tagtäglich." erklärt P. Michael Hüttl, Prior in Stift Altenburg.

 

(c) Stift Altenburg

Das niederösterreichische Stift Altenburg ist mit dem diesjährigen österreichischen "Staatspreis für beispielhafte Waldwirtschaft" ausgezeichnet worden. Das Bundesministerium für Nachhaltigkeit vergibt die Auszeichnungen für innovative und nachhaltige Projekte in der Waldwirtschaft, die u.a. zum Ziel haben, aus dem Wald gleichzeitig naturverträglichen und wirtschaftlichen Nutzen zu ziehen.

Die rund 2.800 Hektar Waldflächen und der zugehörige Forstbetrieb zählen zu den wesentlichen wirtschaftlichen Säulen von Stift Altenburg. Nachhaltigkeit und Ökologie würden dabei großgeschrieben, wie Prior Michael Hüttl und Forstbetrieb-Leiter Herbert Schmid betonen. So werde in den stiftseigenen Mischwäldern konsequent auf Naturverjüngung gesetzt. Der Forstbetrieb setze überhaupt auf ein "Minimum an Eingriffen", so Schmid. Der Wald passe sich selbst rasch an Veränderungen an und "braucht uns nicht wirklich zum Regulieren".

Imagefilm des Stift Altenburg zur Forstwirtschaft

"Für die Zukunft wünschen wir uns Menschen, die mit der Ressource Walt so umgehen, dass diese Lebendigkeit bleiben kann. Das Spannende am Wald ist, dass es keine Eintönigkeit gibt, sondern eine permanente Abwechslung und man ein großes Maß an Gestaltungsspielraum hat.", so P. Michael Hüttl mit Blick auf die kommenden Jahre.

[mschauer]